Fußball: Endspiel um die Deutsche A-Junioren-Meisterschaft, Saison 2021/2022, Hertha BSC Berlin - Borussia Dortmund am 29.05.2022 in Berlin Berlin. Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke auf der Tribüne WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. *** Soccer Final for the German A Junior Championship, season 2021 2022, Hertha BSC Berlin Borussia Dortmund on 29 05 2022 in Berlin Berlin Dortmunds Managing Director Hans Joachim Watzke in the stands IMPORTANT NOTE According to the requirements of the DFL German Football League and the DFB German Football Association is prohibited in the stadium and or from the game made photographs in the form of sequence pictures and or video-like photo series to exploit or to let exploit Copyright: xKirchner/MarcoxSteinbrennerx

Watzke kontert Hoeneß: „Keine Änderung bei 50+1“

via Sky Sport Austria

Hans-Joachim Watzke hat als Chef der Deutschen Fußball Liga (DFL) wiederholten Forderungen nach einer Abschaffung der 50+1-Regel eine erneute Absage erteilt. Es sei „gar nicht mehr nötig, über 50+1 zu diskutieren“, sagte der 63-Jährige der Bild am Sonntag: „Weil es in Deutschland unter meiner Verantwortung als DFL-Aufsichtsratschef in den nächsten Jahren keine Änderung geben wird. Das ist hundertprozentig sicher.“

Watzke, auch Geschäftsführer bei Borussia Dortmund, reagierte damit unter anderem auf einen Vorstoß von Uli Hoeneß. Der Ehrenpräsident von Bayern München hatte zuletzt gemahnt, die Bundesliga werde – mit Ausnahme seines Klubs – unter 50+1 international den Anschluss verlieren.

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„Das Faszinierende an Uli Hoeneß‘ Argumentation ist, dass er anderen Vereinen etwas vorschlägt, den FC Bayern dann aber explizit ausnimmt – diesmal bezogen auf das Aufgeben von 50+1“, sagte Watzke, dessen Meinung „eine andere“ sei: „Nicht nur Frankfurts Erfolg in der Europa League gibt mir recht, sondern auch die Champions League. Die hat Real Madrid gewonnen – ein glasklarer 50+1-Klub, in dem der Präsident sogar noch von den Mitgliedern gewählt wird.“

Behauptungen, nach denen mit 50+1 keine Erfolge möglich seien, bezeichnete Watzke als „größten Unfug“. So leisteten in der Bundesliga viele Klubs „mit ihren Möglichkeiten großartige Arbeit. Auf der anderen Seite gibt es international etliche Investorenklubs, die trotz unerschöpflicher Geldquellen die Champions League noch nicht gewonnen haben.“

Auch habe die Bundesliga international nicht an Ansehen verloren – obwohl der Wechsel von Sadio Mane vom FC Liverpool nach München in England teilweise abfällig begleitet wurde. Der einstige Liverpool-Star Dean Saunders hatte gesagt, Mane werde die Bundesliga „im dritten Gang“ und „mit Zigarre im Sessel“ bewältigen.

„Es gibt immer irgendwelche arroganten Idioten wie in diesem Fall“, sagte Watzke: „Ich weiß als Vorstand von Europas Klub-Verband ECA, dass der deutsche Fußball nach wie vor eine hohe Reputation hat.“

(SID)

Bild: Imago