Wegen Ebola-Ausbruch: WM-Team muss vor Turnier in Isolation

Die Nationalmannschaft der Demokratischen Republik Kongo soll sich vor der WM in den USA wegen des Ebola-Ausbruchs im Osten des afrikanischen Landes 21 Tage lang isolieren.

Andernfalls würde das Team die Einreise riskieren, wie Andrew Giuliani, Leiter der Taskforce des Weißen Hauses für die WM, dem TV-Sender ESPN sagte. Die kongolesische Delegation soll am 11. Juni ins WM-Quartier nach Houston anreisen.

Man habe der FIFA sowie der kongolesischen Mannschaft und Regierung unmissverständlich mitgeteilt, dass das Team eine abgeschottete Umgebung einhalten müsse, so Giuliani. Der WM-Teilnehmer trainiert derzeit in Belgien und bestreitet Anfang Juni dort bzw. in Cadiz zwei Vorbereitungsspiele.

Trotz der Warnung aus den USA will man die aktuellen Pläne nicht ändern. „Wir behalten unser Trainingsprogramm bei. Kein Spieler der Mannschaft ist aus der DR Kongo hierher gekommen“, so ein Sprecher der afrikanischen Teams. Allerdings reisten zu Wochenbeginn einige Teamfunktionäre aus dem Kongo nach Belgien an. Ein geplantes dreitägiges Trainingslager sowie eine Abschiedsveranstaltung mit Fans in der Hauptstadt Kinshasa war vor einigen Tagen hingegen abgesagt worden.

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(APA) / Bild: Imago