Wegen GAK-Elfmeter: Feldhofer und Herzog uneinig
Der Elfmeterpfiff beim 2:1-Auswärtserfolg des GAK gegen den SK Rapid sorgte auch nach dem Spiel für Diskussionen.
In der zweiten Spielhälfte wurde den Steirern ein Handelfmeter zugesprochen. Rapid-Verteidiger Nenad Cvetkovic blockte einen Torschuss des GAK mit dem Arm ab, versuchte diesen aber noch rechtzeitig an den Körper anzulegen. Schiedsrichter Stefan Ebner zeigte dennoch auf den Punkt. VAR Alan Kijas verzichtete auf einen Eingriff. GAK-Kapitän Daniel Maderner verwertete den Strafstoß zum 1:0 für die Gäste (67.).
Feldhofer: „Ich hätte mit meinem Verteidiger geschimpft“
Sky-Kommentator Gerfried Pröll sprach bereits während der Übertragung von einer „harten Entscheidung“. Konträr waren auch die Meinungen von GAK-Trainer Ferdinand Feldhofer und Sky-Experte Andreas Herzog. „Ich hätte mit meinem Verteidiger geschimpft, weil er die Hände hinter den Körper geben muss oder anlegen. Für mich ist es ein ganz klarer Elfmeter“, sagte Feldhofer. Herzog entgegnete: „Ich sehe es ein bisschen anders. Ich glaube, dass er die Hand nach hinten geben wollte. Das war nie und nimmer eine Verbreiterung. Dadurch glaube ich, dass es ein glücklicher Elfmeter für den GAK war.“
