2021 Wimbledon Championship Matteo Berrettini , Italy *** 2021 Wimbledon Championship Matteo Berrettini , Italy

„Wembledon“! Der italienische Finaltag in London

via Sky Sport Austria

Der 11. Juli 2021 wird ein ganz besonderer Tag in London. An diesem Sonntag finden zwei große Finals statt. Das Endspiel der Europameisterschaft im Wembley Stadion und das Aufeinandertreffen der besten zwei Spieler in Wimbledon (live und exklusiv ab 14:45 Uhr auf Sky Sport Austria 1 – streame das Spiel mit dem SkyX Traumpass).

Noch vor dem Turnier an der Church Road wurde Matteo Berrettini gefragt, ob er sich bewusst sei, dass es ein italienisches Fest geben könnte. Damals hat er etwas verlegen gelacht und gemeint, dass der Weg noch lang sei. Sowohl die italienische Fußballnationalmannschaft als auch er haben diesen Weg inzwischen nicht nur beschritten, sondern auch gemeistert.

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Matteo Berrettini steht als erster Italiener überhaupt in einem Wimbledon-Finale. Der 25-Jährige hat schon in Queens überzeugt und dort sein zweites Rasenturnier nach Stuttgart 2019 gewonnen. Er hat das fast perfekte Spiel für den schnellen Belag. Vor allem sein starker Aufschlag und die krachende Vorhand sind wichtig für seine Erfolge. Die etwas schwächere Rückhand kann Berrettini mit seinem guten Slice gut kaschieren. Trotz dieser Waffen wird er im Finale große Probleme bekommen.

Djokovic hat „Golden Slam“ im Visier

Er spielt schließlich gegen den scheinbar übermächtigen Novak Djokovic. Die Nummer eins der Welt hat ein klares Ziel vor Augen: nach den Australian Open und den French Open nicht nur Wimbledon, sondern im Anschluss noch Gold bei den olympischen Spielen und die US Open gewinnen. Es wäre der „Golden Slam“, alle Grand Slam Titel und die Goldmedaille bei den Spielen hätte er dann in einem Jahr gesammelt. Bisher ist diese Leistung nur Steffi Graf gelungen. Aber dem Serben ist das allemal zuzutrauen.

Kein anderer kann sich so sehr fokussieren und die wichtigen Punkte in einem Match gewinnen. Es ist Tennis in Perfektion, wie Novak Djokovic seine Gegner auseinander nimmt. Genau das wird er im Finale in Wimbledon auch wieder versuchen.