Wenig internationale Fans bei Davis Cup erwartet

Für den Wiener Turnierdirektor Herwig Straka geht es von der Nachbetrachtung des Stadthallen-Tennisturniers fließend in die nächste Event-Vorbereitung über. Das teilweise in Innsbruck stattfindende Finalturnier mit zwei Gruppen sowie einem Viertelfinale vom 25. bis 30. November geht mit Novak Djokovic, aber ohne den verletzten Dominic Thiem und ohne Alexander Zverev in Szene.

Bisher wurden für die Österreich-Spiele gegen Serbien (26.11.) und Deutschland (28.11.) 3.500 Tickets abgesetzt. „Wir haben ursprünglich nicht mehr aufgelegt, wir hätten damals wesentlich mehr verkauft“, berichtete der Steirer. Hätte man damals, ähnlich wie in Wien schon gewusst, dass es eine 2G-Regel geben wird, hätte man auch für die Olympiaworld in der Tiroler Hauptstadt besser planen können. „Es ist für Innsbruck ein einmaliges Event, diese Weltstars zu sehen.“

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Problematisch wird nun in Bezug auf die steigenden Corona-Zahlen die Anreise internationaler Fans. „Ja, wir schielen eher auf die Einreisethematik, weil der Westen in Österreich ja alles andere als rosig ist. Es wird Probleme mit der Einreise geben, was internationale Gäste betrifft, das trifft uns hart“, gestand Straka. Daher wolle man in der Vermarktung verstärkt in die regionale Schiene umschwenken. Theoretisch gebe es nun die Möglichkeit, dank 2G ähnlich wie in Wien ein volles Haus zu haben. „Aber praktisch werden wir nicht voll werden, weil die internationalen Zuschauer fehlen werden.“

(APA) / Bild: GEPA