Werner Grabherr: “Am Ende ist das zurückgekommen, was uns letzte Woche genommen wurde”

via Sky Sport Austria
  • Ivica Vastic: “Wir sind selber schuld an der Niederlage”
  • Alfred Tatar: “Mattersburg tut mir heute wirklich enorm leid”

Der SV Mattersburg verliert in letzter Sekunde 1:2 (0:1) gegen den SCR Altach. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

 

SV Mattersburg – SCR Altach 1:2 (0:1)

Schiedsrichter: Markus Hameter

 

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…über das späte Gegentor: „Mir fehlen die Worte, dass wir in der letzten Sekunde das Gegentor bekommen haben und wieder mit null Punkten dastehen, das ist definitiv die grausame Seite des Fußballs. Wir arbeiten die ganze Woche dafür, dass wir es in die richtige Richtung lenken, aber so wie es ausschaut werden wir einfach nicht belohnt.“

 

(Trainer ):

…über das Spiel: „Es waren genug Möglichkeiten da, auch nach dem Ausgleich, um das Spiel für uns zu entscheiden, aber wir haben es verabsäumt und somit Altach die Möglichkeit gegeben in letzter Sekunde das Spiel zu gewinnen. Nach der Leistung und unseren Chancen war es drin das Spiel früher zu entscheiden, wir sind selber schuld an der Niederlage. Wenn man hinten drin ist, dann werden solche Situationen auch bestraft, aber wir haben es selber in der eigenen Hand gehabt.“

…über die Tabellensituation: „Sicher sind wir nicht glücklich darüber, aber wir haben genug Arbeit zu verrichten, um solche Chancen besser zu nutzen und solche Spiele zu gewinnen, und dann wird es besser.“

 

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…über das Spiel: „Heute war es nicht so leicht für uns mit der gelb-roten Karte am Ende der ersten Halbzeit, aber wir haben gekämpft und sind froh, dass wir mit den drei Punkten nach Hause fahren. Es ist sehr wichtig, dass wir heute kämpferisch alle da waren und die drei Punkte haben.“

…über die Tabellenführung: „Wir sind froh, dass wir Erster sind, aber wir schauen von Spiel zu Spiel. Wenn wir nach 36 Runden Erster sind, dann sind wir froh.“

 

(Trainer ):

…über das Spiel: „Wir haben grundsätzlich gut begonnen, wir hatten das Spiel im Griff, waren kreativer als die Mattersburger. Mit dem Ausschluss hat sich das gewendet, in der zweiten Halbzeit waren wir einen Tick zu passiv, dadurch ist Mattersburg immer wieder zu gefährlichen Chancen gekommen. Am Ende ist vielleicht das zurückgekommen, was uns letzte Woche genommen wurde.“

…über die gelb-rote Karte für Ngamaleu: „Über die zweite Karte werden wir natürlich reden, die erste war überhaupt keine, er steigt normal zum Kopfballduell hoch, komplett überzogen diese Karte. Mattersburg hat das ganze Spiel darauf ausgelegt, sie waren sehr provokativ, sie waren sehr viel am Boden und haben geschrien. Von dem her war es nicht einfach für alle Beteiligten die Ruhe zu bewahren und für uns natürlich erst recht, weil wir in Unterzahl agieren mussten.“

 

(Sky Experte):

…über Altach: „Die heutige Aufgabe war nicht so einfach, auch wenn es gegen den Tabellenletzten geht, auswärts musst du erst einmal gewinnen. In der ersten Halbzeit waren sie souverän unterwegs, waren auch in Führung, aber durch den Ausschluss von Ngamaleu haben sie sich selbst in Schwierigkeiten gebracht. In der zweiten Hälfte nach dem Ausgleich von Mattersburg in der letzten Minute noch den Siegestreffer zu schießen passt in die Situation, aber es war eine schwierige Situation, die Altach meistern musste.“

…über Mattersburg: „Für Mattersburg ist heute der Faden gerissen, nach den letzten Spielen, in denen sie punkten konnten, und das ist sicher bitter. Sie müssen jetzt wirklich bis zur Winterpause schauen, dass sie noch den einen oder anderen Punkt auf die Konkurrenz gutmachen.“

 

(Sky Experte):

…über die gelb-rote Karte für Ngamaleu: „Die zweite gelbe Karte ist garantiert blöd. Die erste war ein Kopfballduell, er hat den Arm oben, Arme sind ja Extremitäten, die sich den Fliehkräften nicht entziehen können. Aber bei der zweiten Karte hat er seine Emotionen nicht kontrolliert, sonst wäre er am Ball vorbeigegangen und nichts wäre passiert.“

…über Mattersburg: „Es ist ein Jammer, mir tut die Mannschaft heute wirklich enorm leid. Sie haben aufopferungsvoll gekämpft, sie haben sich wirklich auch Chancen erarbeitet in der zweiten Hälfte. Wenn der Teufel nicht will, dann kannst du nichts machen.“