Werner Grabherr: “Das Unentschieden ist für uns enttäuschend”

via Sky Sport Austria
  • Georg Zellhofer: “Mir war klar, dass Damir Canadi irgendwann den nächsten Schritt machen wird”
  • Franco Foda: “Die Mannschaft hat bis zum Ende an sich geglaubt”
  • Andreas Herzog: “Das war ein Erfolgserlebnis, das Sturm sich verdient hat”

Der SCR Altach spielt 1:1 (0:0) gegen den SK Sturm Graz. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

 

SCR Altach – SK Sturm Graz

Schiedsrichter: Julian Weinberger

 

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…über das Spiel: „Die Mannschaft hat das ganze Spiel sehr gut verteidigt, wir waren sehr fokussiert und kompakt. Das war heute ein Spitzenspiel, das ist immer schwierig. Es ist sehr bitter, dass wir in der letzten Minute das Tor kassiert haben.“

…über sein Tor: „Jeder Treffer, den ich erziele, macht mich sehr glücklich. Es ist normal, dass man manchmal nicht trifft, aber ich hoffe, dass es jetzt so weitergeht.“

…über die Tabellensituation: „Für uns ist es ein Traum so weit oben zu sein und wir versuchen jedes Spiel dort zu bleiben.“

 

(Trainer ):

…über das Spiel: „Für uns ist das Unentschieden natürlich enttäuschend, die Mannschaft wollte den Sieg, die Tabellenführung und sie hätte es sich auch verdient gehabt. Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre der Sieg sicher verdient gewesen, in der ersten Halbzeit haben wir eine klare Torchance zugelassen, da hatten wir Glück. Aber die Führung müssen wir einfach über die Zeit bringen.“

…über sein Debüt: „Die Tabellenführung wäre sehr schön gewesen für die Mannschaft, aber es geht darum diesen Weg weiterzugehen. Persönlich war es ein super Gefühl vorne stehen zu dürfen, aber es ist ja nicht mein erstes Heimspiel und von daher habe ich mich in den Tunnel des Trainers begeben und mich gar nicht groß vom Umfeld beeinflussen lassen.“

 

(Sportdirektor ):

…über den Wechsel von Damir Canadi zu Rapid Wien: „Wir sind schon einen langen Weg zusammengegangen, es war eine sehr erfolgreiche Zeit und mir war klar, dass er irgendwann den nächsten Schritt machen wird. Natürlich war der Zeitpunkt jetzt doch etwas überraschend, die ganze Sache ist sehr schnell über die Bühne gegangen. Wenn ein Trainer gehen will, egal, ob er eine Ausstiegsklausel hat oder nicht, dann muss man das auch dementsprechend respektieren. Er hat seine Chance gesehen, welcher Trainer würde dem Ruf von Rapid nicht folgen?“

…über das aktuelle Trainerteam: „Werner Grabherr war sehr eng immer dabei, er kennt die Spielanlagen, die Taktik, die Art und Weise wie Canadi Spiele gesehen hat, wie er getickt hat. Ich denke, dass wir jetzt diesen Leuten die Chance geben müssen. Damir Canadi und ich haben oft darüber gesprochen, was passiert, wenn er geht und darauf waren wir gut vorbereitet und ich bin der Meinung, dass diese Leute, die das ganze Umfeld kennen und sehr viel Qualität haben, eine Chance verdient haben. Mir geht es jetzt um diese vier Wochen und da wäre es nicht gut gewesen einen Trainer zu holen, der das Umfeld nicht kennt und auch die Spieler nicht so gut. Ich sehe nicht die Ergebnisse in den nächsten Wochen, sondern wie die Mannschaft auftritt. Ich sehe keinen Grund für einen Schnellschuss und die Mannschaft hat auch intern klare Signale gegeben, dass das eine gute Lösung ist.“

…über die Suche nach einem Nachfolger für Canadi: „Es ist wichtig, dass er sehr gut mit der Mannschaft umgehen kann, ein Teamplayer ist, dass er es versteht die Mannschaft weiterzuentwickeln, aber auch nicht alles umdreht, sondern das spielt, was die Mannschaft umsetzen kann, ein ehrgeiziger Trainer natürlich auch. Da gibt es einige Kandidaten und darum bin ich auch guter Dinge, dass wir die richtige Lösung finden.“

…über seine Rolle: „Es gibt von mir sicherlich keine Kontrollfunktion, aber ich bringe mich jetzt näher ein, auch um dem Trainerteam den Rücken zu stärken und auch der Mannschaft das Gefühl zu geben, dass wir ruhig bleiben. Man kann sich austauschen, wir haben wirklich tolle Mitarbeiter und im Endeffekt musste ich nicht viel machen. Die Verantwortung hat Werner Grabherr, er wird auch die Aufstellung machen und coachen, aber wenn es nicht funktionieren sollte, dann übernehme ich voll die Verantwortung dafür. Ich habe mich für diese Variante entschieden und dann möchte ich diesem jungen Team auch den Rücken freihalten.“

 

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…über das Spiel: „Wenn wir keinen Fehler machen, dann schießt Altach kein Tor, eine richtige Chance haben sie nicht herausgespielt. Deswegen war das späte Remis auch verdient. Wir haben uns schon vorgenommen das Spiel zu gewinnen, aber wir sind nicht so richtig in die Gänge gekommen. Wir hatten in der ersten Halbzeit schon eine hundertprozentige Chance, normalerweise haben wir mehr Chancen, aber wir sind zufrieden mit dem Remis. Wir haben uns nichts geschenkt gegenseitig, jeder war aggressiv in den Zweikämpfen.“

 

(Trainer ):

…über das Interesse an ihm aus der deutschen Bundesliga: „Das bestätigt nur, dass die Trainer, die in Österreich gut arbeiten, auch in Deutschland anerkannt sind. Es freut einen immer, aber ich habe immer betont, dass ich einen Vertrag bis 2017 und den werde ich erfüllen. Es ist schön, das ist eine Bestätigung der Arbeit des gesamten Trainerteams. Aber ich habe einen Vertrag bis 2017.“

…über das Spiel: „Wir wollten schon gewinnen, aber über weite Strecken des Spiels haben sich beide Mannschaften neutralisiert, es gab wenig Tormöglichkeiten auf beiden Seiten, obwohl wir in der ersten Halbzeit die beiden besten Möglichkeiten hatten. Dann haben wir leider die gelb-rote Karte bekommen, aber in Unterzahl haben wir wenig zugelassen und sind dann durch einen eigenen Fehler in Rückstand geraten. Aber die Mannschaft hat bis zum Ende an sich geglaubt und wir sind froh, dass wir so spät noch den Ausgleich erzielt haben.“

…über den Fehler von Jeggo vor dem 1:0: „Es passieren Fehler im Fußball, das wissen wir alle. Normal sagt man, so erfahrenen Spielern dürfen solche Fehler nicht passieren, aber wenn man Woche für Woche sieht welche Fehler in den Topligen passieren, dann darf ihm auch so ein Fehler unterlaufen.“

 

(Sky Experte):

…über das Spiel: „Es war ein ausgeglichenes Spiel. Natürlich war Altach in Überzahl dann tonangebend, aber im Endeffekt haben sie das Tor auch nur geschossen, weil es ein Abspielfehler war von Jeggo. Aber man hat gesehen, dass man immer bis zur letzten Sekunde achtsam sein muss, auch in Überzahl, und für Altach ist es natürlich umso bitterer, dass man die Tabellenführung in Überzahl hergeschenkt hat. Für Sturm war es ein ganz wichtiges Tor, das kann jetzt wieder den Lauf anschieben und das war ein Erfolgserlebnis, das sie sich verdient haben.“

 

(Sky Experte):

…über das Spiel: „Wahrscheinlich ist es am Ende ein gerechtes Unentschieden, aber Altach war sehr knapp daran die Tabellenspitze zu erklimmen. Man muss immer bis zum Abpfiff voll konzentriert sein, dann kommen auch die ganz großen Erfolge. Aber auch das ist ein Lernprozess.“