Werner Sallomon: „Unser Ziel ist heuer Stabilität“
- Predrag Miletic: „Ich hoffe, dass wir noch viel stärker werden“
- Bernd Wimmer: „Noch ist kein Knackpunkt da“
- Enis Murati: „Wir haben uns selber das Leben schwergemacht“
Die Klosterneuburg Dukes gewinnen 86:84 gegen die Gmunden Swans. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.
(Trainer ):
…über sein Team: „Wir haben eine Gruppe erfahrener Spieler und eine zweite Gruppe, die nicht so erfahren ist. Es ist nicht leicht das zusammenzusetzen.“
…über das Spiel: „Zuerst gratuliere ich meiner Mannschaft für ihren Charakter, den sie in den letzten fünf Minuten gezeigt hat. Aber auf der anderen Seite kann ich als Coach nicht zufrieden sein mit unserer Defense, die teilweise katastrophal war. 15 Minuten lang haben wir in der zweiten Halbzeit überhaupt nicht verteidigt, das müssen wir stark verbessern, wenn wir dieses Jahr etwas Signifikantes erreichen wollen.“
…über die Defensivleistung seiner Mannschaft: „In diesem Fall war es die individuelle Stärke der Gmundner Spieler, die sehr kräftig in Eins gegen Eins-Duellen sind und beim Offensivrebound, das haben wir sehr schlecht gemacht.“
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…über das Team: „Auch wenn wir so erfahren sind, werden wir natürlich noch die eine oder andere Woche brauchen, um uns richtig zu finden.“
…über seinen entscheidenden Wurf: „Ich war schon ein wenig überrascht, dass gar kein Verteidiger bei mir war. Es war so ausgemacht, dass wir Pick&Roll spielen und der Große tief geht, aber dann war ich frei und diesen Wurf muss man einfach nehmen als Basketballer.“
…über die Leistung in der zweiten Halbzeit: „Wir haben in der Defensive umgestellt, genau wie wir es in der Pause angesprochen haben, und das war der Schlüssel zum Erfolg. Es ist natürlich schön das erste Heimspiel so zu gewinnen, aber wir brauchen noch ein bisschen und ich hoffe, dass wir noch viel stärker werden im Laufe der Saison.“
(Obmann ):
…über das Spiel (das Interview wurde in der Halbzeit geführt): Man hat schon gesehen, wo es noch hapert, aber das war auch klar, die Mannschaft ist einfach noch nicht so weit ins erste Spiel hineinzugehen und sofort eine überzeugende Leistung zu bieten. Es gibt es noch viele Baustellen, die Leute brauchen einfach noch, um zusammenzuspielen. Aber wir haben ja Geduld und wir werden am Ende des Jahres sicher eine andere Mannschaft vor uns haben.“
…über die Neuzugänge Miletic, Vay und Bavcic: „Alle drei haben einen klaren Auftrag, nämlich mit unseren jungen Spielern gemeinsam zu spielen und mein Eindruck in den letzten Wochen ist, dass sie es so machen, das ist sehr erfreulich. Sie gehen mit den jungen Burschen sehr gut um, unterstützen sie, aber natürlich sind unsere Jungs noch sehr weit weg, wenn ich mir einen Daniel Friedrich oder Enis Murati bei Gmunden anschaue, da fehlt schon noch ein Stück. Aber das ist ok für mich.“
…über Rückkehrer Valentin Bauer: „Er hat jetzt drei Jahre im College viel und gut gespielt, er hat sich auch körperlich gut entwickelt, aber das europäische Spiel ist doch anders und da braucht er noch Zeit reinzukommen. Und er versucht auch seine Rolle als Point Guard ordentlich zu lösen, das ist auch nicht einfach. Noch dazu ist es das erste Heimspiel, da haben alle volle Hosen. Natürlich will jeder zeigen, was er kann und das geht meistens in die andere Richtung los.“
…über das Ziel „Dukes 2020“: „Das will ich nicht ändern. Wir werden versuchen so viele Spiele zu gewinnen, wie es geht, aber wir lassen uns auch nicht hetzen. Unser Ziel ist heuer Stabilität, man muss nicht jedes Spiel gewinnen. Man muss auch akzeptieren lernen, dass ein Gegner besser spielt, das ist ok. Gmunden spielt heute besser als Team und dann ist das Ordnung. Wir haben dann zu lernen und zu arbeiten, dass wir auch in diese Richtung weiterkommen, aber da sehe ich kein Problem.“
…über die Einschätzung der Dukes als Geheimfavorit durch Bernd Wimmer: „Ein bisschen Druck von der eigenen Schulter schaufeln ist ein gutes Mittel. Wir sehen uns nicht als Geheimfavorit, auch nicht als Favorit, sondern auf einem Weg. Wir werden heuer mit dieser Mannschaft viel Freude haben, aber das dauert noch ein bisschen, da muss man jetzt geduldig sein.“
…über Matthias Zollner als Teamchef der Nationalmannschaft: „Ich nehme an, dass die Verantwortlichen sich etwas dabei gedacht haben, Matthias Zollner hat ja in Güssing sehr erfolgreich gearbeitet. Ich wünsche es ihm erfolgreich zu sein, weil ich ein Nationalteam-Fan bin, ob bei den Herren oder im Nachwuchs. Mein Herz ist Basketball-Österreich und ich hoffe, dass die Mannschaft gut auf ihn reagiert und sie die nötigen Erfolge einfahren können, leicht wird es ganz sicher wieder nicht. Aber ich wünsche dem Nationalteam nur das Beste und ich hoffe, dass sie das umsetzen können, was Matthias Zollner in Güssing gemacht hat.“
(Trainer ):
…über die Dukes: „Klosterneuburg ist für mich ein Geheimfavorit. Sie haben im Sommer ihre Hausaufgaben gemacht und haben sich sehr gut verstärkt.“
…über die Schlussphase: „In erster Linie ist uns Fabricio Vay passiert, er hat unglaubliche Würfe getroffen, wir haben ihn teilweise wahrscheinlich auch nicht gut genug verteidigt. Wir haben es nicht in den letzten fünf Minuten entschieden, es waren so Kleinigkeiten. Wir haben einen Run gehabt, den wir selbst gestoppt haben, und bekommen dann auf der anderen Seite ein Dreipunkt-Spiel. Dann ist es schwierig zum Schluss zu gewinnen.“
…über die entscheidenden Phasen der Partie: „Der erste Knackpunkt war, als wir +6 waren, einen Layup danebenwerfen und auf der anderen Seite ein Dreipunkt-Spiel bekommen. Und natürlich war es ein zweiter Knackpunkt, als Blazevic den Dreier getroffen hat und Enis nicht, aber das ist Basketball.“
…über das Missverständnis beim letzten Wurf: „Das war eine Misskommunikation, als beide auf einmal weggegangen sind vom Ball. Wir wissen, dass Miletic diese Würfe auch trifft. Kann passieren, soll nicht passieren, abhaken, es geht am Sonntag weiter.“
…über Vay, Miletic und Bavcic: „Sie sind mit diesen drei sehr schwer zu spielen. Vay ist seit Jahren bekannt in der Liga, Miletic ist bekannt, Bavcic ist ein sehr guter Innenspieler, den wir heute auch gut verteidigt haben. Aber wie routiniert diese Mannschaft ist, hat man beim letzten Einwurf gesehen, wo über die Linie gestiegen wird, damit man das Play kennenlernt.“
…über die Form seines Teams: „Wir haben hier in Klosterneuburg gegen eine sehr gute Mannschaft verloren und haben sehr gut gespielt über weite Phasen des Spiels. Noch ist kein Knackpunkt da, wir werden uns jetzt vorbereiten auf Wien am Sonntag und werden dann über 40 Minuten das spielen, was wir heute über 35 Minuten gespielt haben.“
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…über das Spiel: „Wir haben unseren Rhythmus im letzten Viertel verloren, defensiv auch. Vay hat einige Würfe getroffen für sie und wir haben nicht antworten können. Dann wird es schwierig gegen so eine Mannschaft wie Klosterneuburg.“
…über die letzten Sekunden der Partie: „Wir hatten am Schluss ein kleines Missverständnis beim Wurf von Miletic, das war entscheidend zum Schluss. Mein Wurf, da werden einige reinfallen, einige nicht, das ist Sport. Man weiß nie was passiert, man gibt immer sein Bestes. Dieses Mal ist er nicht reingefallen, das nächste Mal wird er reinfallen. Aber ich glaube, dass die letzten fünf Minuten entscheidend waren, da sind sie wieder rangekommen, das hat ihnen wieder Energie gegeben und die Fans waren hinter ihnen. Wir haben uns selber das Leben schwergemacht.“