Wiener Austria wittert Chance gegen verletzungsgeplagte Grazer
Die Austria sucht gegen einen vom Verletzungspech heimgesuchten SK Sturm den Weg nach oben. Bei den Grazern fehlen angefangen von Otar Kiteishvili sieben Spieler verletzt, dazu kommen die angeschlagenen Albert Vallci und Arjan Malic sowie der gesperrte Jürgen Heil. Sturm-Trainer Fabio Ingolitsch ist dennoch „überzeugt, eine starke Mannschaft auf den Platz zu bekommen“. In Wien-Favoriten will Ingolitsch nicht nur ein gutes Gefühl für die Europa-League-Reise nach Bournemouth in der kommenden Woche bekommen, sondern vor allem mit Blick auf die Tabelle voll anschreiben.
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„Wir wollen kompromisslos in den Zweikämpfen auftreten, intensiv sowie mutig mit dem Ball agieren und so wichtige Punkte für die Tabelle mit nach Graz nehmen“, betonte der Chefcoach. Dort liegt sein Team als Vierter bereits sieben Zähler hinter Leader Rapid und fünf hinter dem drittplatzierten LASK. Groß mit der Mannschaft arbeiten konnte Ingolitsch in der Länderspielpause nicht, da Sturm viele Internationale abstellen musste. Beim bisher jüngsten Auftritt bei der Austria siegte Sturm im März 5:2.
Bei den Wienern sollen die „Tanks“ wieder voll sein. Stephan Helm ist mit seiner Elf ebenfalls unter Druck. Als Zehnter hechelt die Austria den eigenen Ansprüchen hinterher, auf die fünftplatzierte WSG Tirol fehlt aber nur ein Punkt. „Wir müssen zeigen, dass uns die Situation nicht egal ist. Das muss man von der ersten Minute an spüren“, betonte Kapitän Manfred Fischer. Helm stellte sich auf ein intensives Spiel ein. Wert gelegt wurde in den vergangenen Wochen darauf, das Gegenpressing zu verbessern. Den Verletzungssorgen des Gegners wollte Helm nicht zu viel Bedeutung zumessen. „Sturm hat einen großen Kader, der aufgestellt ist für Doppelbelastung.“

