Wimmer über seine Spielphilosophie: „So zielstrebig wie möglich, aber so kontrolliert wie nötig“
Michael Wimmer, Trainer von Austria Wien, war in der neuesten Folge unseres Podcasts DAB | Der Audiobeweis zu Gast. Der 42-jährige Deutsche erklärte dabei u.a. seine Spielphilosophie.
„Wenn ich den Fußball, den ich gerne sehen will, einmal beschreiben soll, dann ist es so zielstrebig wie möglich, aber so kontrolliert wie nötig. Wenn du zu passiv bist, wartest du wie ein Kaninchen vor der Schlange, bis ein Tor fällt. Da bin ich lieber aktiv“, sagte der Austria-Coach und nannte auch ein kronketes Beispiel: „Es gab gegen Lustenau so eine Phase, wo die uns reingedrückt haben. Das muss man akzeptieren und trotzdem aktiv bleiben.“
Für Michael Wimmer ist die Station bei der Wiener Austria seine erste als Cheftrainer. Im vergangenen Herbst werkte er bereits als Interimstrainer beim VfB Stuttgart. Zuvor war er Co-Trainer beim VfB und beim FC Augsburg. In Nürnberg trainierte der 42-Jährige diverse Jugendteams. „Es ist wichtig, irgendwo langfristig zu arbeiten. Ich habe in der U-15 angefangen und alles von der Pike auf lernen können. Ich bin kein erfahrener Cheftrainer und muss mich auch erst etablieren. Da muss man beweisen, dass man das auch langfristig kann“, so Wimmer, dem es wichtig ist „authentisch zu bleiben und sagen zu können, ich habe mich nicht verstellt.“
DAB | Der Audiobeweis Folge #181 mit Michael Wimmer
Bild: GEPA
