Windtner nimmt Foda in die Pflicht: „Beim Set-up des Teams gehört einiges verändert“
Die jüngsten Vorstellungen des ÖFB-Teams in der WM-Qualifikation verliefen durchwachsen. ÖFB-Präsident Leo Windtner nimmt nach dem 0:4-Debakel Franco Foda in die Pflicht und gibt die Devise für die EURO aus.
Im Interview mit der „Krone“ zeigt sich der Präsident verärgert: „Wir sind mit dem Anspruch auf Gruppenplatz eins in diese Quali gegangen, die Realität sah dann aber ganz anders aus, das war ein echter, ein herber Rückschlag. Denn wir haben ja in Wahrheit in allen drei Spielen nicht unsere beste Leistung gezeigt.“
Eine Teamchef-Diskussion hält der ÖFB-Boss „zum jetzigen Zeitpunkt für unangebracht.“ Windtner nimmt aber Teamchef Foda in die Pflicht: „Wir brauchen jetzt eine Verdauungsperiode, die aber nur kurz sein darf, und müssen dann sofort beginnen, die Lehren aus diesem Lehrgang zu ziehen. Das gilt auch für den Teamchef, beim Set-up des Teams gehört einiges verändert.“
Windtners Forderung: „Wir müssen jetzt diese Wochen bis zur EURO nutzen, um den Reset-Knopf zu drücken, wir sehen ja wöchentlich, welch gute Leistungen die Spieler bei ihren Klubs bringen. […] Da ist auch der Teamchef voll gefordert, damit dies auch gelingt.“
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