Winter-Paralympics 2026 in Cortina offiziell beendet
Die 14. Paralympischen Winterspiele sind am Sonntag in Cortina d’Ampezzo mit einer imposanten Feier beendet worden.
Nach der Schlusszeremonie erlosch um 22.08 Uhr das Feuer. Dieses wird in 884 Tagen bei den Sommerspielen in Los Angeles (15. bis 27. August 2028) wieder entzündet. Unter anderem die Ukraine boykottierte die Schlussfeier.
Die Spiele seien „ein rekordverdächtiger Erfolg. Die größten und schönsten Winter-Paralympics mit mehr Athleten, mehr Nationen, mehr Frauen und einer weltweiteren Fernseh- und digitalen Berichterstattung als je zuvor“, sagte Andrew Parsons, Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC). Die Welt sei Zeuge „außergewöhnlicher Momente“ geworden, „die mehr bewirkten als nur Medaillen zu gewinnen, sie eroberten Herzen, veränderten Einstellungen und stellten Vorurteile in Frage“.
Dabei standen die Winterspiele in Mailand und Cortina auch im Schatten der Rückkehr Russlands in den Weltsport unter eigener Flagge trotz des andauernden Angriffskrieges in der Ukraine, zusätzlich kam kurzfristig der Nahostkrieg hinzu. „Diese Spiele boten etwas Kraftvolles und Erfrischendes: den Beweis, dass Sport uns durch Respekt, Fairness und menschliche Leistung vereinen kann“, betonte Parsons. Die Athleten hätten „den Fokus dort gehalten, wo er hingehört: auf euch und euren Sport“.
(SID).
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