GARMISCH-PARTENKIRCHEN,GERMANY,31.DEC.18 - NORDIC SKIING, SKI JUMPING - FIS World Cup, Four Hills Tournament, large hill, qualification. Image shows Stefan Kraft (AUT). Photo: GEPA pictures/ Christian Walgram

Kraft scheidet beim Neujahrsspringen im ersten Durchgang aus

via Sky Sport Austria

Stefan Kraft muss seine Hoffnungen auf einen Spitzenplatz in der Gesamtwertung der 67. Vierschanzentournee schon nach der zweiten Konkurrenz begraben. Der 25-jährige Weltmeister schied am Neujahrstag in Garmisch-Partenkirchen wie im Vorjahr schon im ersten Durchgang als 49. aus. Der Ex-Tourneesieger verlor nach völlig missglücktem Sprung (114 m) sein K.o.-Duell mit dem Deutschen Constantin Schmid.

“Eine Spur zu viel Risiko”

In Oberstdorf hatte Kraft nach verpatztem Training noch den Umschwung geschafft, auf der am wenigsten geliebten der vier Tourneeschanzen gelang das jedoch nicht. “Ich habe mich in allen Sprüngen unwohl gefühlt”, gab Kraft zu. Zwar wurde vor ihm wegen Rückenwindes der Anlauf verlängert, doch das half nicht. Dem Ex-Tourneesieger missglückte der Absprung, er musste rudern und schon früh zu Boden.

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“Es war es eine Spur zuviel Risiko”, erklärte Kraft. Einen “braven” Sprung habe er nicht machen wollen. “Jetzt ist es natürlich noch dümmer. Aber es ist ein schmaler Grat.” Der verpatzte Sprung und das Aus sei ziemlich das Bitterste, das passieren könne, gab Kraft zu.

ÖSV-Cotrainer Florian Schabereiter erklärte im ORF-TV-Interview vom Trainerturm, dass Kraft etwas in alte Muster zurückgefallen sei. “Stefan ist sich über dem Vorbau leicht auf den Ski draufgestiegen und dann läuft das System nicht zusammen und man hat keine Chance mehr.”

Kobayashi in Front

In Führung liegt nach dem ersten Durchgang Tournee-Leader Ryoyu Kobayashi (JAP / 129,5 Punkte). Knapp dahinter folgt der Tournee-Zweite Markus Eisenbichler (GER / 129,3 Punkte). Dritter ist der Pole Dawid Kubacki (122,7 Punkte).

Bester Österreicher ist Daniel Huber auf Rang 23. Manuel Fettner schaffte es als 30. auch noch in den zweiten Durchgang. Philipp Aschenwald (42.), Michael Hayböck (45.) und Markus Schiffner (47.) verpassten den zweiten Durchgang klar.

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Bild: GEPA