„Wir müssen anschreiben“: Klagenfurt peilt in Altach Rückkehr auf Siegerstraße an

Nach zwei Niederlagen vor der Länderspielpause will Austria Klagenfurt in der ADMIRAL Bundesliga wieder anschreiben und Tabellenplatz fünf verteidigen.

Für die Mannschaft von Trainer Peter Pacult geht es am Sonntag (ab 13:30 Uhr live & exklusiv auf Sky Sport Austria 3 – streame das Spiel mit dem SkyX-Traumpass) zum SCR Altach ins Ländle, wo die Rückkehr auf die Siegerstraße gelingen soll. Die Vorarlberger von Coach Joachim Standfest liegen nach 14 Runden auf Rang zehn, mit einem aktuell komfortablen Vorsprung von zehn Punkten auf Schlusslicht Austria Lustenau.

Die Klagenfurter mussten sich zuletzt Sturm Graz verdient mit 0:3 geschlagen geben, davor war die Pacult-Elf im Kärnten-Derby beim WAC als 0:4-Verlierer vom Platz gegangen. In Altach soll der Turnaround gelingen, mit Rückkehrer Andy Irving in der Startelf. „Es ist sehr wichtig, dass wir nach den beiden Niederlagen wieder in die Erfolgsspur finden“, sagte der 23-jährige Mittelfeldregisseur aus Schottland.

Klagenfurt mitten im Rennen um die Top 6

Mit 21 Punkten führen die Klagenfurter ein Paket im Tabellenmittelfeld an, die direkte Konkurrenz um einen Platz in der Meistergruppe liegt mit dem Wolfsberger AC (20), der Wiener Austria (19) und Rapid (18) in Schlagdistanz. Personell muss Pacult in den verbleibenden drei Spielen vor der Winterpause in Altach sowie gegen Hartberg und der Wiener Austria auf Tormann Marco Knaller, Verteidiger Kosmas Gkezos, Mittelfeldspieler Christopher Cvetko sowie die beiden Angreifer Jonas Arweiler und Sebastian Soto verzichten.

Irving, der zuletzt an einer Bänderverletzung im Knie laboriert hatte, gab sich trotzdem kämpferisch. „Jeder weiß, worum es in den Spielen bis zur Winterpause geht. Das sind alles Duelle mit Mannschaften, die in der Tabelle in unserer Nähe sind, daher müssen wir anschreiben. Neun Punkte sind zu vergeben, und wir werden antreten, um die maximale Ausbeute zu holen“, sagte der 23-Jährige.

Altach seit sechs Ligaspielen sieglos

Die Altacher wollen sich hingegen für die jüngste 1:5-Niederlage bei der WSG Tirol rehabilitieren, seit sechs Ligaspielen wartet die Standfest-Elf zudem bereits auf einen Sieg. „Es wäre für die Mannschaft wichtig, wenn wir wieder ein Erfolgserlebnis einfahren würden“, sagte der Altach-Trainer und ergänzte mit Blick auf das Duell mit Klagenfurt: „Es treffen zwei sehr ähnliche Teams aufeinander. Sie sind eine gestandene Mannschaft, die viel Routine hat und viel Intensität auf den Platz bringt.“

Das Hinspiel am Wörthersee im August endete 1:1. „Wir haben schon bewiesen, dass wir eine Mannschaft auf Augenhöhe sind und Klagenfurt auch schlagen können“, sagte U21-Teamspieler Paul Koller. Allerdings müsse der Fokus wieder vermehrt aufs Defensive gelegt werden.

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(APA)/Bild: GEPA