„Wir waren da, als es zählte“: England entfacht Final-Euphorie nach Kraftakt
Das Finale im heimischen Wembley-Stadion ist für die englische Fußballnationalmannschaft perfekt: nach dem 2:1-Sieg gegen Dänemark in der Verlängerung steht das Team von Coach Gareth Southgate erstmals in einem EM-Finale. Nach dem Kraftakt ist die Euphorie so nochmals gewachsen.
Gareth Southgate (England-Teamchef): „Wir wussten, dass das Spiel nicht so leicht vonstattengehen würde wie das in Rom (4:0 gegen Ukraine, Anm.). Wir haben den Spielern gesagt, dass sie Resilienz beweisen, dass sie sich möglicherweise von Rückschlägen erholen werden müssen – und das haben sie getan. Ich bin so stolz auf die Spieler. Es war ein unglaublicher Anlass, hier dabei zu sein. Die Fans waren die ganze Nacht unglaublich.“
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Raheem Sterling (England-Spieler): „Was das für dieses Land bedeutet, hat man heute gesehen. Die Energie, die Atmosphäre, das war top. Jetzt feiern wir ein bisschen, ab morgen liegt dann der Fokus auf Italien. Wir haben einen guten Team-Spirit gezeigt und das Spiel gedreht. Wir wussten, dass es schwierig wird, aber wir mussten geduldig bleiben.“
Harry Kane (England-Kapitän): „Unglaublich, was für ein Spiel. Große Anerkennung an Dänemark. Es war echt hart. Wir waren da, als es zählte. Noch ein weiteres Spiel zuhause – wir können es kaum erwarten.“
Zum Elfmeter: „Es war nicht der beste Elfmeter, den ich geschossen habe.“
Kasper Hjulmand (Dänemark-Teamchef): „Wir sind sehr, sehr enttäuscht, und es fällt mir schwer, darüber zu sprechen, wie ich mich fühle. Vielleicht fällt es mir in ein paar Tagen leichter. Wir sind enttäuscht, wir waren so knapp vor dem Finale. Wir sind enttäuscht, dass es ein Elfmeter war, der kein Elfmeter hätte sein dürfen, und das nervt mich gerade. Ich denke, wir müssen das erst verdauen, bevor wir das alles wirklich beschreiben können, aber es ist eine bittere Art, so aus einem Turnier auszuscheiden. Denn meine Spieler haben großartig gekämpft.“
Zum Turnierverlauf: „Es war unglaublich, was die Burschen geleistet haben. In diesen Spielern steckt eine fantastische Kraft. Sie spielen fantastisch Fußball. Wir haben angegriffen, Tore geschossen und unser wahres Selbst gezeigt. Die Spieler haben alles investiert, was sie hatten – neben und auf dem Platz. Ich bedanke mich bei Dänemark, der ganzen Nation. Wir brauchten die Unterstützung, das Einfühlungsvermögen, als das mit Christian (Eriksen, Anm.) passierte. Wir haben viel Liebe bekommen, viel Unterstützung und das zu spüren war unglaublich.“
(APA/Red).
Beitragsbild: Imago.
