Wohlmuth-Check und aberkanntes Ried-Tor: VAR bezieht Stellung

Wie gewohnt blickt der VAR Österreich auch nach der 29. Runde der ADMIRAL Bundesliga auf die strittigen Szenen des Wochenendes zurück.

Diesmal stehen zwei Szenen vom Samstag der Qualifikationsgruppe im Fokus: Im Spiel des WAC gegen den Grazer AK kam es zu einem heftigen Zusammenprall zwischen GAK-Stürmer Ramiz Harakate und WAC-Verteidiger Fabian Wohlmuth. Der VAR griff nicht ein und begründete diese Entscheidung im Nachgang wie folgt:

Der WAC-Spieler #31 geht ballorientiert in den Zweikampf mit dem GAK-Spieler #22 und spielt den Ball dabei mit dem Oberkörper. Danach stößt er mit Intensität mit dem Gegenspieler zusammen. Der Treffer folgt mit angelegtem Arm im Schulterbereich. Der VAR hat nicht eingegriffen, da es sich um ein rücksichtsloses Vergehen (Gelbe Karte) handelt, für welches gemäß des VAR-Protokolls kein Eingriff vorgesehen ist.

Nach dem heftigen Zusammenstoß ging es mit Schiedsrichterball weiter. GAK-Trainer Ferdinand Feldhofer beurteilt die Szene anders als das Schiedsrichter-Team.

„Ganz klar Rot!“: Feldhofer nach Attacke gegen Harakate erbost:

Die zweite Szene ereignete sich im Spiel der WSG Tirol gegen die SV Ried. Die Gäste gingen dabei vermeintlich durch Joris Boguo in Führung. In der Entstehung lag jedoch ein Foulspiel an WSG-Goalie Adam Stejskal vor. Das sagt der VAR dazu:

Der WSG-Torhüter #40 und der SVR-Spieler #13 gehen im Torraum in einen Luftzweikampf. Dabei klärt der WSG-Torhüter den Ball mit den Händen. Der SVR-Spieler kommt zu spät in den Zweikampf, springt in den WSG-Torhüter und stößt mit dem rechten Arm gegen die Brust seines Gegners. Dadurch verliert dieser die Balance und geht zu Boden. Den nachfolgenden Torschuss kann der WSG-Torhüter durch das vorliegende Foulvergehen nicht abwehren. Der VAR bestätigt die am Spielfeld getroffene Entscheidung, da sie nachvollziehbar war.

Senft-Kritik nach Schiedsrichterentscheidung: „Bin nicht der erste Trainer, der …“:

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(Red.) / Bild: GEPA