SEEFELD,AUSTRIA,09.JUN.21 - SOCCER - UEFA European Championship, preview, OEFB base camp, training. Image shows Xaver Schlager (AUT). Photo: GEPA pictures/ Daniel Schoenherr

Xaver Schlager sieht Konkurrenzkampf im ÖFB-Team gelassen

via Sky Sport Austria

Der wohl größte Konkurrenzkampf im österreichischen Fußball-Nationalteam herrscht derzeit im Mittelfeldzentrum. Gleich sechs Spieler kommen vor dem EM-Auftaktmatch am Sonntag in Bukarest gegen Nordmazedonien für die beiden Positionen infrage, einer davon ist Xaver Schlager. Der Wolfsburg-Legionär hofft auf einen Platz in der Startelf, sieht die Situation aber gelassen, wie er am Donnerstag in Seefeld erzählte.

“Jeder von uns versucht, bereit zu sein und wenn er spielt, alles zu geben. Es wird sicher ein paar Enttäuschungen geben, und die, die spielen, werden sich freuen”, sagte Schlager. “Doch ich mache mir deswegen keinen Kopf. Wenn ich spielen darf, darf ich spielen, wenn nicht, dann nicht.”

skyx-traumpass

Auch der Nordmazedonien-Partie generell blickt der Oberösterreicher unaufgeregt entgegen. “Wir wissen von der EM-Qualifikation, wie sie spielen und organisiert sind, aber seither haben wir viele andere Spiele auch mit dem Verein gehabt. Jetzt geht es darum, dass wir uns zusammenfinden, unsere Spielweise einstudieren und perfekt umsetzen.”

Der Mittelfeldmann ist gegen den EM-Neuling, der auf Weltranglistenposition 62 liegt – Österreich ist 23. -, auf harte Gegenwehr eingestellt. “Respekt ist immer da. Wir haben schon in den zwei Quali-Spielen (Anm.: 2:1 und 4:1 für das ÖFB-Team) gesehen, dass sie eine sehr gute Mannschaft haben, die uns Probleme bereiten kann.”

Der 2:1-Erfolg der Nordmazedonier im März in der WM-Qualifikation in Deutschland sei ein internationales “Ausrufezeichen” gewesen. “Doch für uns war es schon immer klar, dass das ein schwieriger Gegner ist”, betonte Schlager. “Bei einer EM ist jedes Spiel umkämpft. Ich weiß nicht, ob es noch Gegner gibt, gegen die man im Schongang 4:0 oder 5:0 gewinnt.”

“Eine Riesenbühne”: Vereinsloser Schöpf will EURO als Sprungbrett nutzen

(APA)

Bild: GEPA