Zahl der „Geisterspiele“ in Deutschland steigt weiter
Das Coronavirus hat nun endgültig auch den deutschen Fußball erreicht. Spiele der Champions League, wie jenes des FC Bayern München gegen Chelsea (18. März) oder das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Einen ligaübergreifenden Entschluss gab es, anders als etwa in Österreich, bis Dienstagabend nicht.
Fest steht, dass ein Gutteil der Ligaspiele am Wochenende als Geisterspiele geführt werden. Darunter Hoffenheim gegen Hertha BSC sowie Düsseldorf gegen Paderborn. In Bayern ist neben dem Champions League Rückspiel der Bayern gegen Chelsea auch ein Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft betroffen. Der Klassiker gegen Italien am 31. März in Nürnberg wird wegen des Coronavirus auch ohne Zuschauer stattfinden. In der Bundesliga empfangen die Bayern am 22. März Eintracht Frankfurt und am 11. April Fortuna Düsseldorf.
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Das Bundesliga-Spitzenspiel des FC Bayern am 4. April bei Borussia Dortmund wird nach Einschätzung der Stadt Dortmund ebenfalls vor leeren Rängen stattfinden. Dortmund wird zu diesem Zeitpunkt schon Erfahrung mit leeren Stadien haben, findet doch das CL-Rückspiel der Dortmunder bei Paris Saint-Germain nach der Entscheidung der Paris Polizeipräfektur ebenfalls ohne Zuschauer statt. Das Bundesliga-Duell zwischen Union Berlin und den Münchnern am Samstagabend soll dagegen mit Publikum ausgetragen werden. Dies teilte der Berliner Fußball-Club am Dienstag nach Rücksprache mit den örtlichen Behörden mit.
(APA)
Beitragsbild: GEPA