„Zeit für einen Neustart“ – Alonso wird nach Real-Blamage deutlich
Das „schmerzhafte“ 0:4 gegen Paris ist auch für den neuen Trainer von Real Madrid ein Wirkungstreffer. Xabi Alonso sieht nach dem verpassten Finale bei der Klub-WM Handlungsbedarf – auch personell.
Die erste Niederlage als Trainer von Real Madrid war für den erfolgsverwöhnten Xabi Alonso ein Wirkungstreffer der heftigen Art.
0:4 gegen Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain, absolut chancenlos und fußballerisch vorgeführt vor 77.542 Zuschauern im Halbfinale der Klub-WM, die der 43-Jährige in den USA zum Einstand nur zu gerne gewonnen hätte.
„Es ist eine schmerzhafte Niederlage“, gestand Alonso gezeichnet von der Hitze im MetLife Stadium in East Rutherford unweit von New York. Aber nach dem desolaten Auftritt mit zwei selbst verschuldeten Gegentoren in den ersten neun Minuten, wollte der letztjährige Meistercoach von Bayer 04 Leverkusen unbedingt die Deutungshoheit über das bittere Turnier-Aus behalten.
„Das Spiel markiert den Abschluss dieser Saison, nicht den Beginn der nächsten“, sagte Alonso in der anschließenden Pressekonferenz nicht nur einmal, sondern mehrmals. Es war für ihn quasi noch der Abschluss der Ära seines Vorgängers Carlo Ancelotti. „Wir beginnen gerade eine neue Ära“, sagte Alonso. „Ich nehme viele Erkenntnisse aus diesem Turnier mit.“ Es habe ihm viel offenbart über seine Mannschaft. Eine, die mehr aus Einzelspielern besteht.
