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Zellhofer: “Man muss sich das Vertrauen der Vorarlberger wirklich erarbeiten”

via Sky Sport Austria

Altach-Geschäftsführer Sport war am Montag bei ‘Dein Verein’ SCR Altach zu Gast und äußerte sich zur aktuellen Situation bei den Rheindorfern.

Georg Zellhofer (Geschäftsführer Sport SCR Altach):

…über seine sieben Jahre im Ländle: „Am Anfang habe ich mir vielleicht gedacht, es werden zwei Jahre, ein Übergang. (…) Es ist dann eine schöne Zeit geworden mit dem Aufstieg, Europacup, Winterkönig und so weiter. Ich denke, es ist ein toller Verein, ein sehr interessanter Verein und sehr nette Leute. Man muss sich aber das Vertrauen der Vorarlberger wirklich erarbeiten, es ist nicht so einfach. Aber sie sind im Endeffekt wirklich tolle Leute.“

…auf die Frage, ob er noch einmal Trainer werden möchte: „Ich denke, es wäre auch wieder möglich. Ich habe jetzt alle Facetten durch und ich glaube, als Fußballtrainer oder auf irgendeine Art mit einer Mannschaft mit jungen Spielern zu arbeiten, würde mich schon sehr reizen wieder einmal.“

…über die Bilanz nach acht Runden: „Etwas durchwachsen. Es waren gute Spiele dabei, bei denen wir uns nicht mit Punkten belohnt haben. Bei Rapid war es eines der besten Spiele seit ich in Altach bin und wir sind dann mit leeren Händen nach Hause gefahren. Fußball ist ein Ergebnissport. Insofern fehlen mir drei, vier Punkte.“

…auf die Frage, ob für ihn das Spiel der Altacher zu risikoreich sei: „Wir haben nicht die Balance in unserem Spiel – vor allem auswärts – um diese Punkte einzufahren. Es gibt eine Phrase: Ein guter Sturm ist wichtig, da gewinnt man. Aber mit einer guten Defensive, einer guten Abwehr, gewinnt man Titel oder Meisterschaften. Ich glaube, aus diesen zwei Komponenten müssen wir die richtige Erkenntnis finden.“

…über das Unspiel gegen die Austria: „Gestern war ich enttäuscht vom ganzen Auftreten. Wir waren nicht überzeugt von uns selbst. Ich denke, die Austria wäre in einer Situation gewesen, in der sie sehr viel Druck hatte. Man hat gemerkt, es war sehr angespannt und ein bisschen eine giftige Situation. Der Rasen hat auch seines dazu beigetragen, dass es schwer war ein Spiel zu finden. In der ersten Halbzeit waren die Bälle gefühlte 35 Minuten in der Luft. Immer nur lange Bälle, weite Bälle ins Out.“

…über das Foul von Diakite, die Verletzungen von ihm und Karic sowie die Aktion von Sax: „Der Zweikampf von Diakite kann bei einem Kopfball passieren – das war leider so. Das Foul an Diakite ist für mich Rot. Auch die Reaktion von Diakite war nicht Ordnung, da kann er auch den Platz verlassen. Und das Foul von Sax ärgert mich wirklich sehr, weil ich denke, er hat das schon einmal beim LASK gemacht. Er ist ein sehr guter Spieler, ein kreativer Spieler, der das nicht notwendig hat. (…) Also das verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Das hat auf dem Platz nichts zu suchen.“

…über die Verletzungen von Diakite und Karic: „Emir geht es nicht so gut, der kommt heute ins Krankenhaus und wird untersucht. Diakite hat eine Gehirnerschütterung und da muss man mal schauen, wie es weitergeht.“

…auf die Frage, welcher Veradacht bei Karic bestehe: „Ich denke, auf einen Bänderriss.“

…über die Zusammenarbeit mit Trainer Alex Pastoor: „Er hat ein sehr gutes Trainerteam um sich, die sehr gut kommunizieren. Er hat eine klare Ansprache, ist immer gut vorbereitet auf den Gegner und allgemein ein Teamplayer. So gesehen gibt es eine gute Zusammenarbeit. Im Endeffekt hoffe ich trotzdem, dass wir jetzt auch die nötigen Punkte einfahren.“

…über so manche Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und dem Trainer: „Ich glaube schon, dass es dazu gehört. Im Endeffekt hat er aber letztendlich die Verantwortung. Ich denke, ich bin lange genug im Geschäft, um auch meine Meinung hier darzulegen. Es soll ja auch immer ein reger Austausch sein.“