Zu früh gejubelt: Kurioses Quali-Aus für Ofner bei Australian Open

Kurioses ebenso wie unglückliches Qualifikations-Aus für Sebastian Ofner in der zweiten Runde vor dem Hauptbewerb der Australian Open.

Österreichs Tennis-Ass unterlag seinem US-amerikanischen Gegner Nishesh Basavareddy mit 6:4 4:6 6:7 (11/13). Der Steirer holte sich gegen den 20-Jährigen dank eines Breaks zum 2:1 den ersten Satz, gab aber im zweiten seinen Aufschlag zum 4:6 und damit zum Ausgleich ab. Ohne Service-Verlust ging es im dritten Satz in das Tiebreak.

Dabei führte Ofner bereits mit 7:1 im Tiebreak – und jubelte danach irrtümlich verfrüht, als er sich in Richtung des Netzes bewegte. Doch der Schiedsrichter musste den Österreicher an die Regelung erinnern: Da der Match-Tiebreak dieses Turniers jedoch auf zehn gewonnene Punkte, samt zwei Differenz, gespielt wird, folgte die Fortsetzung der Partie.

„Wenn dein Gehirn den Matchball ansagt, bevor der Schiedsrichter es tut…“, schrieben die Veranstalter in einem Posting und hängten ein Video mit der skurrilen Szene dazu. „S..t happens“, meinte Ofner auf seinem Instagram-Account.

Ofner verliert nach 7:1-Tiebreak-Führung

In dieser kam es aus ÖTV-Sicht zur dramatischen Wende: Basavareddy glückte eine sensationelle Aufholjagd mit acht gewonnenen der nächsten neun Punkte. Ofner stellte zwar noch zwischenzeitlich auf 10:9 und 11:10 samt zwei Matchbällen, verlor den entscheidenden Tiebreak aber schlussendlich mit 11:13. Die rot-weiß-rote Turnierhoffnung verpasst aufgrund der Niederlage den Hauptbewerb des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres. In der ersten Quali-Runde gelang ihm noch ein klarer Erfolg.

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„In einem Super-Tiebreak hat man immer eine Chance, also habe ich weiter daran geglaubt. Ich habe gesehen, wie er etwas nervös wurde, aber die Bälle waren ziemlich alt, daher war jeder Ballwechsel ein harter Kampf, und darauf habe ich mich konzentriert: so viele Bälle wie möglich im Spiel zu halten“, erklärte Basavareddy.

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(Red./APA.)

Beitragsbild: Imago.