Zverev möchte im vierten Anlauf endlich ins Finale der French Open

Zverev möchte im vierten Anlauf endlich ins Finale der French Open

Alexander Zverev hat am späten Mittwochabend bei den French Open in Paris zum vierten Mal in Serie das Halbfinale erreicht. „Ich bin froh, dass ich wieder in einem Halbfinale stehe. Ich hoffe, ich kann mal eins gewinnen“, sagte der 27-jährige Deutsche mit einem Lächeln. Es ist sein 33. Grand-Slam-Turnier und Zverev jagt immer noch dem ersten Major-Titel nach.

Bisher stand der Olympiasieger erst in einem Endspiel bei einem der vier Grand-Slams. Jedem Tennis-Fan in Österreich ist dieses noch gut in Erinnerung: Bei den US Open 2020 führte er gegen Dominic Thiem schon mit 2:0-Sätzen, musste sich aber noch mit 6:7(6) im fünften geschlagen geben.

Nun trifft Zverev am Freitag auf den norwegischen Vorjahres-Finalisten Casper Ruud. Der von der verletzungsbedingten Viertelfinal-Absage von Titelverteidiger Novak Djokovic profitierte. Zverev hat übrigens jetzt in Paris u.a. auch mit Thiem etwas gemeinsam, denn vor ihm haben in der Profi-Ära nur zehn andere Spieler vier Mal en suite im Stade Roland Garros das Halbfinale erreicht. Von den noch aktiven Profis gelang dies nur Djokovic, Sandplatz-König Rafael Nadal, Andy Murray und von 2016 bis 2019 dem Ende des Jahres zurücktretenden Thiem, der 2018 und 2019 auch im Finale stand.

In etwas anderes Licht rückte Aryna Sabalenka ihr überraschendes Viertelfinal-Aus gegen die 17-jährige Russin Mirra Andrejewa. „Ich hatte heute körperlich eine schwere Zeit. Ich war die letzten paar Tage sehr krank, hatte eine Art Magenverstimmung. Es war eine Herausforderung“, wurde die Weltranglistenzweite von den Veranstaltern zitiert. Die obligatorische Pressekonferenz hatte die Spielerin aus Belarus ausgelassen.

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(APA)/Bild: Imago