DORTMUND, GERMANY - FEBRUARY 18: (BILD ZEITUNG OUT) Erling Haaland of Borussia Dortmund celebrates after scoring his team's first goal with team mates during the UEFA Champions League round of 16 first leg match between Borussia Dortmund and Paris Saint-Germain at Signal Iduna Park on February 18, 2020 in Dortmund, Germany. (Photo by Alex Gottschalk/DeFodi Images via Getty Images)

Zwei Sponsoren: BVB ab kommender Saison mit unterschiedlichen Trikots

via Sky Sport Austria

Borussia Dortmund erschließt zur kommenden Saison offenbar eine ungewöhnliche neue Einnahmequelle.

Wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung zuerst berichtete, verzichtet Hauptsponsor Evonik ab der Spielzeit 2020/21 in Bundesligaspielen auf seinen Platz auf der Trikotbrust. Der Essener Chemiekonzern wird demnach nur noch bei internationalen Auftritten sowie bei DFB-Pokalspielen als Trikotsponsor in Erscheinung treten.

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Einnahmeplus für den BVB

In der heimischen Liga soll stattdessen ab kommendem Sommer das Logo des Kommunikationsunternehmens 1&1 das schwarz-gelbe Trikot zieren, wie die Bild-Zeitung berichtet. Sky kann die entsprechenden Meldungen bestätigen.

Der Vertrag mit dem Konzern aus dem rheinland-pfälzischen Montabaur – dessen Logo allerdings blau-weiß und damit in den Farben des Dortmunder Erzrivalen Schalke 04 gehalten ist – soll fünf Jahre gelten und der Borussia erfolgsabhängig pro Jahr 12 bis 15 Millionen Euro einbringen.

Gemeinsam mit den Evonik-Einnahmen soll der achtmalige deutsche Meister über das Trikotsponsoring dann im Schnitt 40 Millionen Euro pro Saison generieren. Fans müssen sich übrigens keine Sorgen machen: das übliche blau-weiß des Telefonanbieters wird nicht auf dem Trikot sein.

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Evonik hat national alle Marketingziele erreicht

Evonik soll zu dem bemerkenswerten Schritt bereit sein, weil man mit dem BVB national alle Marketingziele erreicht habe. Die Partnerschaft des Industriekonzerns mit Borussia Dortmund reicht bis ins Jahr 2006 zurück.

Erst Ende November hatten die Schwarz-Gelben mit Ausrüster Puma bis 2028 verlängert. Dafür soll der Tabellendritte rund 250 Millionen Euro kassieren.

(SID)

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