Zweikampf Alcaraz-Djokovic in Wimbledon um Nummer eins
Nur 80 Punkte Vorsprung hat der Spanier Carlos Alcaraz im aktuellen ATP-Ranking auf Verfolger Novak Djokovic. Es ist also leicht möglich, dass es nach Wimbledon bereits den siebenten Wechsel gibt. Erreichen beide mindestens die dritte Runde, dann reicht es Alcaraz gleich gut oder besser als Djokovic abzuschneiden. Alcaraz bleibt auch Nummer eins, wenn Djokovic vor der 3. Runde verliert und Daniil Medwedew nicht den Titel holt.
Djokovic muss zumindest die dritte Runde erreichen und ein besseres Resultat als Alcaraz liefern, also spätestens im Finale den Spanier bezwingen. Eine sehr theoretische Chance auf die Nummer 1 hat auch Medwedew: Er müsste den Titel holen, Alcaraz müsste vor dem Achtel- und Djokovic vor dem Viertelfinale verlieren.
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Mit seinem 24. Titel könnte Djokovic übrigens als erst dritter Spieler nach Björn Borg (1976-1980) und Roger Federer (2003-2007) fünf Mal en suite in Wimbledon triumphieren. Zudem würde er den Federer-Rekord (8 Titel) egalisieren.
Bei den Männern sind in Wimbledon nur sechs Grand-Slam-Sieger im Tableau: Einer davon ist der Österreicher Dominic Thiem (US Open 2020) sowie Medwedew (US Open 2021), Alcaraz (US Open 2022), Stan Wawrinka (SUI), Andy Murray (GBR/je 3 Titel) und Djokovic (23). Und noch eine interessante Statistik: Von den 20 Major-Turnieren seit Roland Garros 2018 haben Djokovic und der verletzte Rafael Nadal 17 gewonnen, die erwähnten drei US-Open-Siege durch Thiem, Medwedew und Alcaraz waren die Ausnahmen.
(APA)
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Beitragsbild: Imago