Zweites Gold für Eisschnellläuferin Schouten
Die 29-jährige Niederländerin Irene Schouten hat am Donnerstag schon ihre zweite Goldmedaille bei den XXIV. Olympischen Winterspielen in Peking gewonnen. Die vierfache Weltmeisterin holte nach ihrem Titel über 3.000 m auch die 5.000-m-Distanz und war in 6:43,51 Minuten am Ende klar die Beste. Silber ging 4,67 Sekunden dahinter an die Kanadierin Isabelle Weidemann, Martina Sablikova aus Tschechien (+6,58) wurde Dritte.
Die Zeit von Schouten bedeutete zudem die Auslöschung des 20 Jahre alten Olympiarekords der Deutschen Claudia Pechstein. Schouten hatte auch schon Pechsteins 3.000-m-Bestmarke verbessert. Die Olympia-Dritte im Massenstart von 2018 in Pyeongchang gewann im fünften Wettbewerb die vierte Goldmedaille für die Niederlande und stellte nach ihren Landsleuten Kjeld Nuis (1.000 m) und Ireen Wüst (1.500 m) sowie dem Schweden Nils van der Poel (5.000 m) den fünften olympischen Rekord auf.
Für die 34-jährige Sablikova reichte es noch zu Bronze. Sie hatte bereits 2010 in Vancouver Olympia-Gold über 3.000 m gewonnen.
(APA)
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