Beerbt Ex-Barca-Spieler Hütter beim FC Red Bull Salzburg?

Oscar Garcia, ehemaliger Stürmer des FC Barcelona, soll laut spanischen Medienberichten ein Jobangebot von Red Bull Salzburg vorliegen haben. Der spanische Olympiateilnehmer von 1996 würde Nachfolger von Adi Hütter werden. Die in Barcelona ansässige Zeitung „Sport“ bringt ihn jedoch nicht nur mit dem österreichischen Meister in Verbindung. Der ehemalige Coach von Maccabi Tel Avi, Brighton Hove and Albion sowie Watford, soll auch bei anderen Klubs auf dem Zettel stehen:

„Er hat verschiedene Angebote auf dem Tisch liegen und es ist sehr wahrscheinlich, dass er innerhalb einer Woche bei einem dieser Vereine unterschreibt. Seine unmittelbare Zukunft liegt in Österreich, Griechenland oder England. Unter anderem hat Oscar Garcia ein bedeutendes Angebot von Red Bull Salzburg. Die Kontakte mit den Verantwortlichen des schlagkräftigen österreichischen Klubs sind weit fortgeschritten. Red Bull Salzburg ist der aktuelle Meister der österreichischen Bundesliga und hat den katalanischen Stürmer Jonatan Soriano in seinen Reihen.“

Der aus dem katalanischen Sabadell stammende Trainer soll auch Kontakte zu Olympiakos, PAOK und einem Klub aus der Championship haben. Der vereinslose Trainer wäre ablösefrei zu haben. Ob die Sport Recht behält wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Bereits morgen lädt Red Bull Salzburg zu einem Mediengespräch.

Oscar Garcias Werdegang

Oscar Garcia wurde 1973 geboren und erlernte das Fußballspiel in der Akademie des FC Barcelona, absolvierte für die Katalanen von 1992 bis 1999 insgesant 69 Partien, in denen ihm 21 Tore gelangen. In der Spielzeit 1995/96 war Oscar mit zehn Treffern der beste Schütze seines Vereins, das obwohl er bei 28 Einsätzen nur elf Mal in der Startformation stand.

 

 

Mit Barca gewann Garcia 1993, 1994 und 1998 die spanische Meisterschaft, nach seinem Wechsel zum FC Valencia kam im Jahre 1999 eine weitere dazu. In der Saison 1999/00 erreichte er mit Valencia das Finale der Champions League, das 0:3 gegen Real Madrid verloren wurde. Weitere Erfolge sind der zweimalige Gewinn des Pokals (1997 und 1998) sowie der Triumph im Europapokal der Pokalsieger 1997. Nach einem Jahr bei Valencia zog es Garcia zu Espanyol, wo er bis 2004 aktiv war. Im Alter von 32 Jahren nahm seine Karriere beim Zweitligisten UE Lleida 2005 ein Ende.

Der bisher größte Erfolg in der Trainerlaufbahn ist der Gewinn des israelischen Meistertitels mit Maccabi 2013/14.