Kein Rapid-Angebot für Lukse – Canadi: „Auch Kuster ist ein sehr interessanter Torhüter“

Vor dem Spiel des SCR Altach gegen den SK Rapid stand natürlich die Rückkehr von Ex-Altach Erfolgstrainer Damir Canadi an seine alte Wirkungsstätte im Mittelpunkt. Auch Altach-Torhüter Andreas Lukse, der schon mal bei den Hütteldorfern unter Vertrag stand, und sich durch konstant starke Leistungen sogar ins Nationalteam gespielt hat, war ein Thema.

Canadi zur Torhüterfrage bei Rapid

Auf die Frage ob es denn schon ein Angebot von Rapid für Torhüter Andreas Lukse gegeben habe, antwortete Altach-Sportdirektor Georg Zellhofer: „Nein. Er hat bei uns einen längerfristigen Vertrag und ich denke er fühlt sich hier sehr wohl.“ Für Rapid-Trainer Damir Canadi gibt es mehrere interessante junge Torhüter, wie er im Interview vor dem Spiel anmerkte: „Wir haben drei sehr gute Torhüter. Es hat keine Gespräche mit Altach gegeben. Lukse ist ein interessanter Torhüter, aber es gibt auch andere, beispielsweise einen Kuster, auch ein junger, spannender Typ.“

 

Zellhofer über Lukse und Netzer

Leistungsträger bleibt in Altach

Der SCR Altach bindet Philipp Netzer längerfristig an sich. Der Innenverteidiger spielt eine sehr starke Saison und hat nach unseren Informationen bereits gestern seinen Kontrakt bei den Vorarlbergern verlängert. Altach-Sportdirektor Georg Zellhofer bestätigte vor dem Heimspiel gegen den SK Rapid Wien, dass in dieser Personalie sehr gut aussehe. Am morgigen Montag soll die Verlängerung per Pressemitteilung offiziell verkündet werden. Nach dem Spiel gab der Doppeltorschütze beim 3:1-Sieg über Rapid seine Vertragsverlängerung bekannt.

Für Trainer Werner Grabherr hingegen ist es das letzte Spiel als Cheftrainer der Altacher. „Nach momentanem Stand ist es heute das letzte Spiel. Er hat eine gute Plattform bekommen, sich zu zeigen, aber nicht nur er alleine, sondern das gesamte Trainerteam. Das ganze Team hat sehr gut gearbeitet. Aber man weiß, wie schnell es im Fußballgeschäft gehen kann, dass es dann einmal nicht mehr so läuft. Deswegen war für uns von vorneherein klar, dass wir eine klare Lösung brauchen“, erklärte Zellhofer im Interview vor dem Spiel.