4:4-Ausgleich in 97. Minute: Verrücktes Remis für Thalhammer & Oostende
Acht Tore, dreimal in Führung – und ein spätestmöglicher Ausgleich zum Punktegewinn: Der belgische Erstligist KV Oostende und sein österreichischer Trainer Dominik Thalhammer blicken auf ein bizarres 4:4-Unentschieden gegen KAS Eupen zurück.
Bereits die erste Spielhälfte deutete einen wechselhaften Spielverlauf an: Oostende ging nach 13 Minuten per Elfmeter in Führung, musste aber ab der 39. Minute aufgrund einer Roten Karte in Unterzahl agieren. Eupen glich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45+3.) zum 1:1 aus.
In der zweiten Spielhälfte folgten drei Tore innerhalb von fünf Minuten. Zwischen zwei KV-Treffern erzielte der ehemalige Salzburger Smail Prevljak das zwischenzeitliche 2:2 der Hausherren aus der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Der dritte Ausgleich folgte in Minute 76, acht Minuten später führte KAS erstmals in der Partie durch das 4:3 von Regan Charles-Cook. Nach der spektakulären Wende antworteten die Gäste aus der Hafenstadt doch noch: In der siebten Minute der Nachspielzeit stellte Matej Rodin auf 4:4 – der insgesamt vierte Ausgleich der spektakulären Partie.
Bei der denkwürdigen Begegnung waren Thalhammer sowie Eupen-Joker Prevljak nicht die einzigen Bekannten mit Erfahrung in der ADMIRAL Bundesliga: Ex-U21-Teamspieler Kelvin Arase wirkte für Oostende in der ersten Spielhälfte mit, sein Mannschaftskollege, Ex-Rapidler Mateo Barac, musste bereits zur 36. Minute ausgewechselt werden.
Canadi & Sibenik überraschen gegen Meister Dinamo Zagreb
Ein ähnlich denkwürdiges, wenn auch nicht ganz so torreiches Erfolgserlebnis feierte ein Trainer-Legionär in Kroatien: Damir Canadi und der Vorletzte HNK Sibenik besiegten Meister Dinamo Zagreb mit 2:1.
Gemeinsam mit Ex-WAC-Profi Stefan Peric und Klagenfurt-Leihgabe Nikola Djoric reichte dem Team von der dalmatinischen Küste ein Doppelschlag in der ersten Spielhälfte. Der spätere Anschlusstreffer war für Salzburgs letztjährigen Champions-League-Gruppengegner zu wenig. Der einstige Rapid-Profi Robert Ljubicic spielte aufseiten der Gäste als linker Verteidiger durch.
CL-Rückblick: Ljubicic trifft bei Dinamo-Remis gegen Salzburg
(Red.)
Beitragsbild: Imago.
