Abfahrtscomeback machte Schwarz noch „nicht so viel Spaß“

Marco Schwarz ist zurück auf den Abfahrtspisten dieser Welt. Im ersten Weltcup-Rennen dieser Ski-Disziplin seit seinem verhängnisvollen Sturz in Bormio 2023 schaute am Samstag in Garmisch-Partenkirchen nur Rang 29 heraus.

„Ich habe mich irrsinnig gefreut auf diesen Tag. Es hat aber gar nicht so viel Spaß gemacht“, gestand Schwarz nach seinem Comeback. „Mit dem Ergebnis bin ich nicht zufrieden, ich habe mich ein bisschen runtergeplagt.“

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Ein Teilziel hat er jedoch erreicht. „Ich habe den ersten Step zurück gemacht“, sagte Schwarz. Der Kärntner hatte sich im Dezember 2023 als Gesamtweltcupführender auf der Stelvio das Kreuzband gerissen. Die Abfahrt übt auf ihn laut eigener Aussage nach wie vor einen extremen Reiz aus. „Die Geschwindigkeit, die Sprünge, der Adrenalinkick, den man kriegt, kann man fast nicht in Worte fassen. Das will ich wieder spüren.“ Die restliche Saison will der 30-Jährige Speed-Kilometer sammeln und auch Fortschritte in der Überwindungskunst machen. „Es ist doch sehr schnell und ein gefährlicher Sport. Aber der Reiz ist so groß, ich will wieder zurückkommen und werde alles dafür geben.“

Für ihn kündigt sich eine Richtungsentscheidung nach dem Saisonende an. Denn alle vier Disziplinen so zu bestreiten, dass auch Ergebnisse und die Punkteausbeute nach seinem Gusto sind, ist eine schier unlösbare Herkulesaufgabe. Gut möglich, dass die Abfahrt dem trainingsintensiven Slalom mit Saisonbeginn 2026/27 den Rang abgelaufen hat. Als Neunter (506 Punkte) ist Schwarz im von Marco Odermatt (1.485) angeführten Gesamtweltcup bester Österreicher.

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(APA) Foto: GEPA