GRAZ,AUSTRIA,04.DEC.21 - SOCCER - ADMIRAL Bundesliga, SK Sturm Graz vs FC Admira Wacker Moedling. Image shows head coach Andreas Herzog (Admira). Photo: GEPA pictures/ MJ Paul

Admira-Coach Andreas Herzog nach dem Remis: „Sind das Eichhörnchen, das sich mühsam ernährt“

via Sky Sport Austria
  • Andreas Herzog fordert vollen Einsatz und Konzentration vor dem Spiel: „Wir müssen heiße Füße vom Rennen haben, aber trotzdem auch einen kühlen Kopf haben“
  • Admira-Schlussmann Andreas Leitner über seinen Beitrag zum Punktegewinn: „Es ist eine alte Floskel, aber es ist mein Job“
  • Christian Ilzer hadert mit dem Pausenstand: „Wir haben eine starke Partie gemacht und müssen mit 2:0 in die Pause gehen, so gehen wir mit 1:1 in die Pause“

Christian Ilzer (Trainer SK Puntigamer Sturm Graz):
…nach dem Spiel: „Wir haben eine starke Partie gemacht und müssen mit 2:0 in die Pause gehen, so gehen wir mit 1:1 in die Pause. Das war eine der wenigen Situationen, die die Admira in der Offensive gehabt hat. Das haben wir nicht gut verteidigt. Es war ein sehr munteres und frisches Offensivspiel von uns. Wenn man unsere Belastungen bedenkt, war das ok.“

…warum er nur einmal gewechselt hat: „Weil die Spieler, die am Platz gestanden sind, es richtig gut gemacht haben. Da weiß ich, die sind im Rhythmus. Man hat es beim Andi Kuen bemerkt, wie schwierig es ist, in so eine Partie hineinzufinden. Ich habe nicht das Gefühl gehabt, jemanden runterzunehmen. Ich wollte mir in der Offensive keinen rausnehmen.“

…vor dem Spiel über Martin Stranzl’s Analyse über die abnehmende Zweikampfquote: „Wir haben die Intensität und Wucht über die Saison verloren, was natürlich aufgrund gewisser Dinge, die sich ereignet haben, verständlich ist. Wir bringen es nicht mehr mit dieser hohen Frequenz zusammen Dauerdruck auf die gegnerischen Abwehrlinien auszuüben. Diese Intensität und hohe Frequenz ist definitiv über den Herbst liegen geblieben.“

…über den Sieg im Nachtragspiel gegen Altach: „Es ist Selbstvertrauen zurückgekommen und Emotionalität war auch dabei. Wenn man sieht, wie die Bank mitgelebt hat und wir diesen „dreckigen“ Sieg gefeiert haben, war das auch ein ganz gutes Gefühl.“

Andreas Herzog (Trainer FC Flyeralarm Admira):
…nach dem Punktegewinn: „In der ersten Halbzeit hat man gesehen, dass Sturm sehr viel individuelle Qualität hat. In der zweiten Halbzeit hat man bemerkt, dass sie die Strapazen aus den letzten Wochen nicht wegstecken konnten. Dadurch sind wir besser ins Spiel gekommen. Mit einem Unentschieden bei Sturm Graz können wir sehr gut leben.“

…über das Spiel: „Wenn mir vor dem Spiel jemand angeboten hätte, dass wir nach der ersten Halbzeit, wo Sturm dominanter war, noch einen Punkt mitnehmen, bin ich zufrieden. Jetzt sind wir seit vier Spielen auswärts ungeschlagen gegen gute Gegner, aber wir verlieren daheim einfach zu viel. Dadurch sind wir das Eichhörnchen, das sich mühsam ernährt, aber das wird sich ändern.“

…über Learnings aus dem Spiel: „Wir müssen im Spiel nach vorne noch genauer werden. In der zweiten Halbzeit haben wir das viel besser gemacht. Der Willi Vorsager hat eine richtig gute Partie gespielt am Ball und sich mit seinen langen Haxln gut aus Drucksituationen befreit.“

…vor dem Spiel über scheinbar überaggressives und übermotiviertes Team: „Ich will, dass meine Mannschaft mit voller Power und Leidenschaft spielt. Wir müssen in diesen Situationen aber auch die richtigen Entscheidungen treffen. Wir müssen heiße Füße vom Rennen haben, aber trotzdem auch einen kühlen Kopf haben. Das gelingt uns aber nicht immer in der Saison. Ich erwarte von meiner Mannschaft immer, dass wir über uns hinauswachsen, anders haben wir keine Chance.“

Andreas Leitner (FC Flyeralarm Admira):
…nach dem Remis: „Es fühlt gut an. Bei Sturm Graz nimmt man nicht immer etwas mit. Wir haben in der letzten Zeit immer leichtfertig Punkte hergeschenkt. Wir sind mit dem Gedanken hergekommen zu gewinnen, das ist uns leider nicht geglückt. Nichtsdestotrotz nehmen wir den Punkt und sind einigermaßen glücklich.“

…über seinen Anteil am Punktegewinn: „Es ist eine alte Floskel, aber es ist mein Job. Derzeit gelingt es mir ganz gut und ich bin froh darüber, meinen Teil dazu beizutragen.“

Wilhelm Vorsager (FC Flyeralarm Admira):
…auf die Frage, ob sich das Remis wie ein Sieg anfühlt: „Wenn man den Spielverlauf anschaut, ja. Im Endeffekt können wir zufrieden sein.“

…analysiert seinen Treffer: „Ich habe einfach draufgehaut, ich glaube das Schienbein war auch dabei. Im Endeffekt egal, der Ball ist drin. Ich freue mich natürlich.“

Martin Stranzl (Sky Experte):
…nach dem Spiel: „Heute war es ein Achtungserfolg mit einem 1:1 gegen Sturm Graz, das haben sie sich hart erarbeitet. Wenn Sturm 2:0 oder 3:0 führt, hätten sie auch nichts sagen können.“

…vor dem Spiel über Andreas Herzog: „Du musst als Trainer diese Emotionen und Aggressivität vorleben. Da kannst du einer Mannschaft schon etwas vermitteln. Es gibt nichts Schlimmeres, als einen Trainer zu haben, der nichtssagende Floskeln raushaut und reserviert ist. Diese Stimmung überträgt sich auf die Mannschaft. Deswegen ist es gut, dass er heiß ist.“

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Beitragsbild: GEPA.