Admira-Trainer Baumeister äußert sich zur Causa Wostry
Markus Wostry wird im Sommer ablösefrei vom FC Flyeralarm Admira zum LASK wechseln. Am Montag vermeldeten die Linzer, dass der 25-jährige Innenverteidiger einen Vertrag bis 2021 unterschrieb. Wostrys Vertrag bei der Admira läuft mit Saisonende aus. Am Donnerstag äußerte sich dann LASK-Trainer Oliver Glasner dazu, dass Wostry nicht mit ins Trainingslager der Admira gereist sein soll: „Ich finde es schade, dass man jetzt hier an Markus Wostry ein Exempel statuieren möchte. Das ist ein bisschen eine österreichische Krankheit. (…) Ich hoffe, dass auch die Admira wieder zu klaren Gedanken kommt.“
Nun äußerte sich der Trainer der Admira, Ernst Baumeister, im Interview mit Sky-Reporter Johannes Hofer zu den Aussagen des LASK-Trainers: „Wenn sie glauben, dass wir einen Boscher haben, ist das ihre Meinung, die können sie gut vertreten, aber ich mische mich beim LASK auch nicht ein, wer bei ihnen spielt und wer nicht spielt. Es ist eine rein sportliche Entscheidung, das hat mit dem nichts zu tun. Ich bin dem Markus auch nicht böse. Wir haben zwei sehr gute Gespräche gehabt, er hat mir seinen Standpunkt erklärt, den ich auch vollkommen verstehe, jeder Fußballer will sich weiter entwickeln. (…) Ich habe den Eindruck gehabt, dass er eigentlich mit dem Herzen und mit dem Kopf nicht mehr so richtig bei uns sein will. (…) Ich habe ihm auch erklärt, dass ich seinen Standpunkt verstehe, aber er muss meinen auch verstehen. Ich muss nach vorne schauen, für mich ist wichtig die Admira.“
Eine kleine Spitze in Richtung Wostry kann sich Baumeister zum Schluss aber nicht verkneifen: „Es ist seine Entscheidung, wir akzeptieren das. In der Mannschaft ist keiner böse auf ihn und er trainiert ganz normal mit, wie wenn er spielen würde. (…) Wenn ich ihn aufstelle, dann müssen mir schon die fünf ausfallen.“