Änderung für Rangnick und Co.: EM-Kader wird kleiner

Corona und der ungewohnte WM-Termin sorgen bei den vergangenen Turnieren für größere Kader. Bei der EM in Deutschland 2024 gilt wieder die alte Personal-Regel – auch für ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick.

Rangnick muss sich im Vergleich zu seinem Vorgänger Franco Foda beschränken – zumindest bei der Personalauswahl. Konnte der ehemalige Teamchef für die EURO 2020 noch 26 Spieler in sein Aufgebot berufen, wird die Spielerzahl für die EURO 2024 wieder auf die einst übliche Zahl von 23 Profis reduziert. Das geht aus den Regularien der UEFA für das Turnier vom 14. Juni bis 14. Juli 2024 hervor.

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Beim bislang letzten Kontinentalturnier vor gut zwei Jahren war die Kader-Größe um drei Akteure aufgestockt worden, um mögliche Corona-Ausfälle auffangen zu können. Auch bei der WM in Katar vor einem Jahr spielte die Pandemie noch eine Rolle, auch aber die hohen Belastungen für die Spieler mit dem ungewöhnlichen Termin im Spätherbst mitten in der Saison der europäischen Top-Ligen.

Rangnick nominiert für November-Spiele 24 Spieler

Rangnick hat für anstehenden Partien am heutigen Donnerstag (18 Uhr) in Estland und am Dienstag gegen Deutschland (20:45 Uhr) 24 Akteure berufen. Erstmals mit dabei sind Maximilian Entrup und Tobias Lawal.

Sein EM-Aufgebot wird der 65-Jährige wohl Ende Mai berufen. Der finale Kader muss spätestens am 7. Juni bis Mitternacht bei der UEFA gemeldet werden.

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(Red.)

Bild: GEPA