Alle „Kombi“-Weltmeister seit der WM 1999
Die Alpine Kombination wird seit 1932 bei Weltmeisterschaften ausgetragen. Während der ursprüngliche Bewerb aus einer Abfahrt und zwei Slalomläufen bestand, wird das Rennen seit der WM 2007 als Super-Kombi ausgetragen. Bei dieser Variante wird eine Abfahrt und ein Slalom-Durchgang gefahren.
Seit dem WM-Titel von Franz Klammer 1974 gab es mit Stephan Eberharter (1991), Benjamin Raich (2005) und Marcel Hirscher (2015) nur drei weitere österreichische Weltmeister in der Kombination. Wir blicken auf die Medaillengewinner der letzten zehn Titelkämpfe zurück.
Alle „Kombi“-Weltmeister seit der WM 1999
Bei der WM 1999 holte sich der wohl beste Allrounder seiner Zeit die Goldmedaille in der Kombination. Kjetil Andre Aamodt siegte vor seinem norwegischen Teamkollegen Lasse Kjus (+0,16) und dem Schweizer Paul Accola (+0,53). Christian Mayer (+0,80) wurde als bester ÖSV-Läufer Vierter. Bild: GEPA
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Zwei Jahre später krönte sich Aamodt in St. Anton am Arlberg zum dritten Mal in Folge (nach 1997 und 1999) zum besten Kombinierer der Welt. Lokalmatador Mario Matt (+0,68) fuhr zu Silber. Bronze holte wie schon in Vail der Schweizer Paul Accola (+1,28). Bild: GEPA
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2003 in St. Moritz entwickelte sich die Kombi zu einem Hundertstel-Krimi. Am Ende siegte Bode Miller (USA) vor den beiden norwegischen Allzeitgrößen Lasse Kjus (+0,07) und Kjetil-Andre Aamodt (+0,13). Bild: GEPA
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Die WM 2005 in Bormio stand ganz im Zeichen von Benjamin Raich. Der Pitztaler gewann neben der Kombi noch vier weitere Medaillen (Gold im Slalom, Silber im Riesentorlauf und Teambewerb und Bronze im Super-G). Silber in der Kombi holte übrigens Aksel Lund Svindal (NOR/+0,91). Die „Bronzene“ schnappte sich der italienische Slalomspezialist Giorgio Rocca (+0,98). Bild: GEPA
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Bei der WM in Aare 2007 holte der Schweizer Daniel Albrecht Gold in der erstmals bei einer WM ausgetragenen Super-Kombi. Zuvor hatte der damals 23-jährige Schweizer noch kein Weltcup-Rennen gewonnen. Silber ging an Benjamin Raich (+0,08). Die Bronzemedaille holte mit Marc Berthod (+0,24) ebenfalls ein Schweizer. Bild: GEPA
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Zwei Jahre später gab es erstmals seit 2001 wieder einen norwegischen Kombi-Weltmeister. Aksel Lund Svinadl fuhr in Val d´Isere vor Julien Lizeroux (FRA/+0,90) und Natko Zrncic-Dim (CRO/+1,58) zu Gold. Romed Baumann (+2,28) wurde als bester Österreicher Achter. Bild: GEPA
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In Garmisch-Partenkirchen (2011) konnten Svindal seinen Titel verteidigen. Mit Christof Innerhofer (+1,01) und Peter Fill (+1,90) konnten zwei Italiener trotz großen Rückstands über Silber und Bronze jubeln. Für Benjamin Raich (+2,07) blieb nur der undankbare vierte Platz. Bild: GEPA
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In Schladming (2013) ließ der US-Amerikaner Ted Ligety seinen Konkurrenten in der Kombi keine Chance. Der „Silberne“ Ivica Kostelic (CRO/+1,15) und der „Bronzene“ Romed Baumann (AUT/+1,17) hatten über eine Sekunde Rückstand. Mit zwei weiteren Goldmedaillen (Riesentorlauf und Super-G) krönte sich Ligety zum Superstar der WM in der Steiermark. Bild: GEPA
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2015 in Vail/Beaver Creek krönte sich der beste Skifahrer der Gegenwart zum Weltmeister in der Super-Kombi. Marcel Hirscher siegte vor Kjetil Jansrud (NOR/+0,19) und Ted Ligety (USA/+0,30). Bild: GEPA
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Zwei Jahre später gab es einen Schweizer Heimsieg in der Super-Kombi. Luca Aerni, der bis zum heutigen Tag noch kein Weltcuprennen gewonnen hatte, schnappte Marcel Hirscher um eine Hundertstelsekunde die Goldmedaille weg. Auch der Dritte Mauro Caveziel (SUI/+0,06) verpasste den Weltmeistertitel nur knapp. Für Marcel Hirscher war es neben Gold in Slalom und Riesentorlauf die dritte Medaille bei den Titelkämpfen in Schweizer Nobel-Skiort. Bild: GEPA
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https://www.skysportaustria.at/wintersport/ski-wm-startliste-fuer-herren-kombination/
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