Alle Stimmen zu den Spielen der Sky-Konferenz der 7. Runde der Sky Go Ersten Liga

via Sky Sport Austria
  • Roman Mählich: „Über meine Mannschaft fehlen mir im Moment die Worte“
  • Thomas Eidler: „Heute war es richtig schlecht“
  • Martin Fraisl: „Es wäre von meiner Seite jetzt nicht seriös zu sagen, was ich mir wirklich denke“
  • Lassaad Chabbi: „Ärgerlich, weil wir so lange 2:0 geführt haben“
  • Lassaad Chabbi: „Es sind hier sehr viele Ordner, die die Spieler und mich selber provoziert haben, solche Leute brauchen wir nicht. Solche Leute will ich nicht sehen, Fußball ist Freude.“
  • Christian Ilzer: „Was nach dem Schlusspfiff los war, gehört sich auf keinen Fall“
  • Christian Ilzer: „Der Punktegewinn fühlt sich gut an, eine tolle Moral der Mannschaft“
  • Günther Gorenzel: „Die Mannschaft hat sehr viel Charakter, jeder ist für jeden da“

 

Alle Stimmen zu den Spielen der Sky-Konferenz der 7. Runde der Sky Go Ersten Liga von Sky Sport Austria HD.

 

, 1:1 (0:0)

Schiedsrichter: Alexander Harkam

 

Andreas Lipa (Trainer SC Austria Lustenau):

…nach dem Spiel: „Nach dem Spielverlauf bin ich eher unzufrieden, es sind zwei verlorene Punkte. Drei wären drinnen gewesen, mit einem zweiten Tor wäre es erledigt gewesen. Wir hatten nach der Unterbrechung noch Möglichkeiten, hätten das zweite Tor machen müssen. Die Formkurve zeigt nach oben, in der ersten Halbzeit hatten wir einen leichten Durchhänger, weil wir mit dem Fußball spielen aufgehört haben und uns zu sehr an den Gegner und die langen Bälle angepasst haben.“

 

Günther Gorenzel (Trainer Blau Weiß Linz):

…nach dem Spiel: „Wir haben von Anfang an gesagt, es geht ums Team, jetzt erst recht, die Mannschaft hat sehr viel Charakter, jeder ist für jeden da. In der Unterbrechung haben wir gesagt, dass wir noch ein, zwei Chancen bekommen werden und so war es auch. Im täglichen Prozess merkst du, dass die Moral stimmt und sehr viel Charakter in der Truppe steckt. Thomas Hinum ist mein verlängerter Arm am Spielfeld und der Taktgeber im Mittelfeld.“

 

Thomas Hinum (Blau Weiß Linz):

…nach dem Spiel: „Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben die Torchancen nicht genützt und haben durch einen individuellen Fehler das Tor kassiert. Wir wollten die Partie unbedingt zu Ende spielen, haben gewusst, dass wir gut drauf sind. Ich spüre das Vertrauen des Trainers, die ganze Mannschaft arbeitet aber super.“

 

Christoph Kobleder (Austria Lustenau):

…nach dem Spiel: „Über 90 Minuten war es ausgeglichen mit leichten Vorteilen für uns, nach dem 1:0 hätten wir nachlegen müssen, die Regenunterbrechung hat uns ein bisschen aus dem Spiel gebracht und leider Gottes haben wir am Schluss noch den Ausgleich bekommen. Wir wollten heute drei Punkte, vier Heimspiele und ein Punkt ist zu wenig, das muss sich schleunigst ändern.“

 

, 2:1 (1:0)

Schiedsrichter: Sebastian Gishamer

 

Roman Mählich (Trainer SC Wiener Neustadt):

…nach dem Spiel: „Wattens hat Qualität, es läuft im Moment nicht, es kann aber auch schnell Klick machen. Über meine Mannschaft fehlen mir im Moment die Worte, was sie in den beiden englischen Wochen geleistet hat, jeder einzelne Spieler, das ist überragend. Wir wollen da sein, wenn die Großen schwächeln und sie dann ärgern, es sind erst sieben Spiele.“

…über Hamdi Salihi: „In dem Moment, wo die Tinte trocken war, habe ich mein Glück nicht fassen können, so einen Spieler wie Hamdi Salihi an Land zu ziehen. Alles war er macht hat Hand und Fuß, er unterstützt die Jungen, ist bodenständig, ganz wichtig für die Mannschaft – wie er mit den Jungs redet und die Mannschaft führt.“

 

Thomas Silberberger (Trainer WSG Wattens):

…nach dem Spiel: „Wir haben die ganze zweite Halbzeit offen gestaltet und zum Schluss, die letzten 30 Minuten, waren wir drückend überlegen. Wir schießen uns die Tore selber, das verfolgt uns in der letzten Zeit. Neustadt hat einen Lauf, da geht alles auf, jeder Schuss ein Treffer, bei uns geht es in die verkehrte Richtung. In der 1. Halbzeit war es von uns wenig bis gar nichts und in der 2. starten wir mit 0:2 durch einen individuellen Fehler von David (Zimmerhofer, Anm.), das müssen wir hinnehmen. Momentan reicht es nicht zu mehr als dem Anschlusstreffer. Die 2. Halbzeit war okay, wir müssen in Ried unbedingt punkten und uns dann in der Länderspielpause neu aufsetzen. Die Mannschaft hat heute eine Reaktion gezeigt, nach dem 1:0 ist sie in alte Muster verfallen, die 2. Halbzeit war dann okay. Ich kann meiner Mannschaft nach dem 2:0 keinen Vorwurf machen – sie haben gefightet wie die Löwen.“

 

David Zimmerhofer (WSG Wattens):

…nach dem Spiel: „Ich möchte mich bei der Mannschaft entschuldigen, es war mein Fehler, das darf nicht passieren. Wir waren in der 2. Halbzeit 45 Minuten die Besseren, in der 1. Halbzeit waren wir zu schläfrig, nicht zu 100 Prozent da. Erst in der 2. Halbzeit ist das gekommen. Der Gegner war mit 10, 20 Prozent mehr am Platz. Es gibt keine Entschuldigungen, wir kommen da nur gemeinsam raus, wir werden das schaffen. Wenn wir alle zusammenhalten und auch das Trainerteam zu uns hält, werden wir es schaffen, daran habe ich keine Zweifel.“

 

Remo Mally (SC Wiener Neustadt):

…nach dem Spiel: „Es war ein sehr schwieriges Spiel. Der Gegner hat am Anfang super in unsere Karten gespielt, er wurde gut analysiert vom Trainerteam. In der 2. Halbzeit war es ein bisschen ein Rückfall von uns, aber schlussendlich zählt nur der Sieg. Wir haben immer gewusst, dass wir gut sind, aber, dass wir es so auf den Platz kriegen, damit hat keiner gerechnet. Wir haben ein super Kollektiv, jeder gibt Gas, der Trainer hat es schwer wen er aufstellt. Wir sind eine eingeschworene Truppe und heuer können wir viel erreichen. Hamdi ist ein richtiger Goalgetter und ein Goldgriff, dass wir ihn bekommen haben. Er zeigt es jeden Tag im Training und in den Spielen mit Toren.“

 

Hamdi Salihi (SC Wiener Neustadt):

…nach dem Spiel: „Ich habe jeden Tag viel gearbeitet und will hier meine Tore, wie immer, machen. Die ganze Mannschaft macht eine gute Arbeit und daher ist es leicht für mich zu Chancen zu kommen und dann mache ich meinen Job auch gut. Wir schauen weiterhin von Spiel zu Spiel.“

 

, 0:3 (0:2)

Schiedsrichter: Markus Hameter

 

Thomas Eidler (Trainer FAC Wien):

…nach dem Spiel: „Heute muss man ehrlich sagen, dass die ersten 10, 15 Minuten sehr gut von unserer Seite waren, hatten ein, zwei Chancen in Führung zu gehen, was danach bis zur Pause abgelaufen ist, war eine Katastrophe. Wir waren bis jetzt in den Spielen ganz gut dabei, es war für mich eine Vorwärtsentwicklung erkennbar, heute war es richtig schlecht. Wir haben eine sehr junge Mannschaft, sehr spät zusammenbekommen und jetzt noch die englischen Wochen, dann kann sowas wie heute passieren. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, entweder man gibt den jungen Spielern Zeit oder schaut, dass man ein, zwei gestandene Spieler dazubekommt. Wir brauchen Zeit die Niederlage aufzuarbeiten und werden nächste Woche ein anderes Gesicht zeigen. Als Trainer hinterfragt man sich immer, jede einzelne Entscheidung. Wir sind beim FAC, die letzten Jahre hat man immer gegen den Abstieg gespielt, in Wahrheit ist es jetzt eine normale Saison. Das sieht der Verein auch so und wir erden in Ruhe weiterarbeiten und die notwendigen Ergebnisse einfahren.“

 

Stefan Umjenovic (FAC):

…nach dem Spiel: „Schwer zu sagen im Moment, wir versuchen alles Mögliche, kommen zu wenigen Chancen und bekommen zu einfach Gegentore. Vor allem in so einem Spiel, wo wir wissen es geht um viel, ist das sehr enttäuschend. Die momentane Situation ist sehr schwer, wir werden weiterhin hart an uns arbeiten. Sehr Schade wenn auch durch meine Fehler solche Tore passieren, die dürfen einfach nicht passieren.“

 

Daniel Rosenbichler (Doppeltorschütze KSV):

…nach dem Spiel: „Wir haben uns schon gegen Lustenau den Frust von der Seele geschossen, jetzt geht es nur mehr aufwärts. Großes Kompliment an die Mannschaft. Das fünfte Match in 15 Tagen und wie jeder marschiert ist war unglaublich. Zwei Tore waren das Mindeste für die Anzahl an Chancen, die ich gehabt habe. Der Trainer hat einen super Schwung reingebracht, wir spielen offensiver, attackieren weiter vorne, ich denke der Trainer passt super zur Mannschaft.“

 

Martin Fraisl (Tormann FAC):

…nach dem Spiel: „Momentan schaut es nicht so aus, dass wir nahe an Punkten dran sind, wir müssen momentan fast schauen, dass wir nicht jedes Mal in ein Debakel laufen. Heute fehlen selbst mir die Worte, es tut sehr, sehr weh. Es wird auch bei mir ein Wochenende brauchen alles zu evaluieren und wir werden wieder aufstehen, am heutigen Tag ist es irrsinnig schwer die richtigen Worte zu finde. Es wäre von meiner Seite jetzt nicht seriös zu sagen, was ich mir wirklich denke.“

 

TSV Prolactal Hartberg – , 2:2 (0:1)

Schiedsrichter: Christopher Jäger

 

Christian Ilzer (Trainer TSV Hartberg):

…nach dem Spiel: „Das dritte Mal in einer Woche kommen wir spät zurück, der Punktegewinn fühlt sich gut an, eine tolle Moral der Mannschaft. Ein toller Charakter, mit jedem Wechsel kommt Schwung in die Partie, jetzt wollen wir endlich wieder einen Dreier einfahren. Das gibt Selbstvertrauen, eine Partie ist nie verloren bis der Schiedsrichter abpfeift. Keine Ahnung was nach dem Schlusspfiff los war, das hat nichts verloren, sowas gefällt mir überhaupt nicht. Das gehört sich auf keinen Fall.“

 

Lassaad Chabbi (Trainer SV Ried):

…nach dem Spiel: „Ärgerlich, weil wir so lange 2:0 geführt haben und dann der Elfmeter durch eine Schwalbe und in der 94. kriegen wir das 2:2. Wir haben lange gut gespielt. Der Rasen war nicht bundesligatauglich, bei so vielen Löchern kannst du nur lange Bälle spielen. Die letzten 10 Minuten sind wir nicht gut gestanden, am Schluss hat Hartberg alles gegeben und das Unentschieden geht in Ordnung. Es ist eine mentale Geschichte und im Fußball kann alles passieren, solange Menschen am Werk sind passieren Fehler, das gehört dazu. Ich sage immer ein Punkt auswärts und drei zuhause, dann werden wir ganz oben stehen. Die Mannschaft hat alles gegeben, fünf Spiele in zwei Wochen, das Menschliche ist mir sehr wichtig, die Familien der Spieler – meine Spieler haben daher Samstag und Sonntag frei.“

…über die Situation nach Schlusspfiff: „Es sind hier sehr viele Ordner, die die Spieler und mich selber provoziert haben, solche Leute brauchen wir nicht. Nach dem Spiel ist alles vorbei. Ich hake nicht nach, nach fünf Minuten ist es vergessen. Solche Leute will ich nicht sehen, Fußball ist Freude. Das Wichtigste ist, dass eine Mutter ihr Kind auf den Fußballplatz schicken kann und es gesund zurück nach Hause kommt. Was zurzeit in Österreich in den Stadien passiert, ist nicht schön. Österreich ist eines der schönsten Länder der Welt, ich genieße das Leben hier, bin seit 32 Jahren hier. Es gibt immer gewisse Idioten, England hat es geschafft, dass solche Idioten nicht mehr zum Fußball kommen.“

 

Stefano Surdanovic (SV Ried):

…nach dem Spiel: „Wir haben nach dem zweiten Tor nachgegeben und uns hinten reingestellt, anstatt weiter Fußball zu spielen. Wir waren mit dem Kopf nicht mehr da. Ich bin natürlich glücklich über mein erstes Tor.“

 

Marko Stankovic (SV Ried):

…nach dem Spiel: „Unerklärlich, ein komplett unnötiger Elfmeter auch. Wir haben den Gegner zum Leben erweckt, grundsätzlich das Spiel im Griff gehabt, aber was dann passiert ist, darf nicht passieren. Wir haben eine unerfahrene Truppe, das sieht man dann. Wir zahlen teilweise noch Lehrgeld, haben zwar mehr Qualität als die meisten Mannschaften in der Liga, aber die Erfahrung fehlt. Es ist hier teilweise ein Publikum von niedrigem Niveau. Während dem Interview jetzt höre ich im Ohr wie ich mit allen möglichen Schimpfwörtern konfrontiert werde, zur Halbzeit wurde ich von einem Ordner beschimpft. Das ist dann ein bissl mühsam. Es ist schwer ab und zu die Contenance zu bewahren, sollte uns nicht passieren, ist aber teilweise menschlich.“

 

Stefan Meusburger (TSV Hartberg):

…nach dem Spiel: „Es ist blöd, wenn man immer in Rückstand gerät, man sieht es geht auch so, man könnte Spiele gewinnen. Dann dürfen keine blöden Tore bekommen. Die Moral war wieder ein Wahnsinn. Schade, dass es wieder nicht gereicht hat. Es war die normalste Bewegung, dass ich die Hände da raufnehme, der Schiedsrichter hat es gegeben, hilft eh nichts.“