„Altach-Viertelstunde“ als Trumpf im Abstiegskampf?
Die Qualifikationsgruppe startet heute mit dem Duell zwischen dem Wolfsberger AC und dem SCR Altach in die Rückrunde (ab 19 Uhr live & exklusiv auf Sky Sport Austria 1 – streame das Spiel mit dem Sky X Traumpass). Während der WAC vom Europacup-Play-off träumen darf, brauchen die Altacher im Abstiegskampf dringend ein Erfolgserlebnis, der Vorsprung des Vorletzten auf Schlusslicht Ried beträgt nur einen Punkt. Hoffnung könnte dabei die „Altach-Viertelstunde“ geben.
Der SCR Altach erzielte nämlich 23 Prozent seiner Tore (6 von 26) in der Anfangsviertelstunde. Das ist der höchste Anteil in dieser Saison in der ADMIRAL Bundesliga.
Auch gegen den heutigen Gegner war man in der heurigen Saison bereits zweimal in den ersten 15 Minuten erfolgreich. Beim 3:2-Sieg in Wolfsberg und beim 2:2-Heimremis. Zudem kassierte der WAC in der aktuellen Spielzeit bereits neun Gegentore in der Anfangsviertelstunde – nur der SK Rapid musste mehr Tore in den Anfangsminuten hinnehmen (10).
In der ADMIRAL Bundesliga konnten die Altacher zwei der letzen drei Auswärtsspiele gegen den WAC für sich entscheiden – so viele wie von den ersten zehn zusammen. Das erste Auswärtsspiel in dieser BL-Saison gewann Altach in Wolfsberg mit 3:2 – zwei Auswärtssiege in einer BL-Saison gelangen Altach beim RZ Pellets WAC noch nie.
Die Altacher müssen aber seit vier Partien auf einen vollen Erfolg warten und von den jüngsten 14 Liga-Partien hat man nur eine gewonnen. Trainer Klaus Schmidt verdeutlichtete den Profis in den vergangenen Tagen noch einmal, was in den kommenden Wochen auf dem Spiel steht. „Von meinem Gefühl her ist es so: In den ersten 22 Runden geht es um eineinhalb Punkte pro Sieg, von der 23. bis zur 27. Runde um drei Punkte pro Sieg und von der 28. bis 32. Runde um sechs Punkte pro Sieg. Ich will, dass das auch die Spieler so wahrnehmen“, sagte der 55-Jährige auf einer Pressekonferenz am Donnerstag.
Diese Botschaft dürfte angekommen sein. „Man merkt, dass die Spannung steigt und bei allen die Reizschwelle runtergesetzt ist, und das ist auch gut so. Eine gewisse Reibung tut uns ganz gut. Jetzt hoffe ich, dass wir daraus auch Energie mitnehmen können“, meinte Schmidt.
Bild: GEPA
