Anton Pfeffer: „Es ist Schonkost, was die Austria bietet“

via Sky Sport Austria
  • Peter Stöger: „Im offensiven Bereich haben wir nicht optimale Lösungen gefunden“
  • Alex Pastoor: „Ich hatte das Gefühl, dass wir ein bisschen besser Fußball gespielt haben“
  • Jan Zwischenbrugger: „Dieses Spiel gibt uns Auftrieb“
  • Daniel Maderner: „Wir hatten schon ein paar gute Chancen mehr als die Austria“
  • Mario Stefel: „Wir haben heute eine sehr gute Leistung gebracht“

CASHPOINT SCR Altach spielt gegen FK Austria Wien 0:0. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

CASHPOINT SCR Altach – FK Austria Wien 0:0 (0:0)

Schiedsrichter: Sebastian Gishamer

Alex Pastoor (Trainer CASHPOINT SCR Altach):
…über das Spiel: „Ich hatte das Gefühl, dass wir ein bisschen besser Fußball gespielt haben, dass wir auch die erste richtige Chance auf ein Tor hatten, aber die Austria hat auch ein, zwei, dreimal knapp vorbeigeschossen.“

Jan Zwischenbrugger (CASHPOINT SCR Altach):
…über das Spiel: „Ich denke, wir haben überall noch Steigerungspotenzial – hinten, so wie vorne. Heute haben wir wieder mal zu Null gespielt, das war wichtig. Vorne wollte keiner rein, aber ja. Dieses Spiel gibt uns Auftrieb. Wir wissen, dass es aufwärts geht und was wir können und darauf müssen wir jetzt aufbauen.“

Daniel Maderner (CASHPOINT SCR Altach):
…über das Spiel: „Unser Ziel war es, dass wir kompakt sind, was wir in den letzten Runden leider nicht so waren. Ich glaube, das haben wir geschafft. Wir waren von vornherein immer in den Zweikämpfen sofort da. Wir haben die Partie eigentlich sehr gut angeheizt. Es hat dann eigentlich nur noch vorne das Tor gefehlt. Es tut halt weh, dass du dann 0:0 spielst. Wir hatten schon ein paar gute Chancen mehr als die Austria. Es tut im Endeffekt weh, aber wir haben zu Null gespielt das erste Mal und das tut sicher gut.“

Mario Stefel (CASHPOINT SCR Altach):
…über das Spiel: „Ich muss der Mannschaft ein Kompliment aussprechen. Wir waren im gesamten Spiel über sehr aggressiv, sind in jeden Zweikampf gegangen. Und das ist das, was wir in den letzten Spielen vermissen haben lassen. Wir haben heute eine sehr gute Leistung gebracht. 0:0, aber ein Sieg wäre schöner gewesen.“

Peter Stöger (Trainer FK Austria Wien):
…auf die Frage, warum bei beiden Teams das Thema Sicherheit und Stabilität im Vordergrund gestanden sei: „Wahrscheinlich geht es mir ähnlich wie dem Kollegen. Die letzten Ergebnisse waren nicht optimal. Letzte Woche war von beiden Seiten nicht das beste Spiel. Dann schaust du halt, dass der Defensivverbund besser funktioniert. Es waren zwei, drei Möglichkeiten für die Altacher, die hat Pentz richtig gut abgewehrt. Im offensiven Bereich haben wir nicht optimale Lösungen gefunden, die paar Möglichkeiten, die wir gehabt haben, haben wir nicht verwertet. Deswegen ist das 0:0 dann auch irgendwo die logische Erklärung. Weil es die Altacher auch im Defensivbereich heute viel besser gemacht haben als letzte Woche.“

…auf die Frage, warum es in der Offensive der Austria heute so mau gewesen sei: „Weil es schwierig war. Der Dreierverbund der Altacher hat es sehr gut zusammengehalten, es war eine köperbetonte Truppe da hinten. Wir konnten die Bälle nicht so sichern, damit wir dann auch noch hinter die letzte Kette durchspielen. (…) In der Endphase hatten wir noch ein, zwei Möglichkeiten, die haben wir nicht verwertet. Wenn der Gegner das gut macht und gut organisiert, dann können wir auch nicht davon ausgehen, dass wir 10, 15 Torchancen haben. Einige wenige, da musst du was verwerten, dann kriegst du mehr Raum. Das ist halt nicht passiert.“

Hans Krankl (Sky Experte):
…über die Altacher: „Man sieht, alle Spieler sind heilfroh, dass sie mal zu Null gespielt haben, mal einen Punkt gemacht haben und sie sind mit dem Punkt zufrieden. Ob es ausreicht ist eine andere Frage. Aber nach dem Auftritt, den sie gegen Rapid gehabt haben, ist es auf jeden Fall für Altach eine Steigerung.“

Anton Pfeffer (Sky Experte):
…über die Austria: „Es ist für den neutralen Zuschauer schon Schonkost, was die Austria bietet. Aber man darf auch nicht von heute auf morgen erwarten, dass sie großartig aufspielen und jeden Gegner niederspielen. (…) Es ist zu wenig für die Austria, das muss man ganz klar sagen. Es ist Schonkost und das ist nicht das, was die Austria möchte.“