Antrag abgelehnt: Bundesliga bestätigt Hartberg-Sieg gegen WSG Tirol
Der Protest der WSG Tirol gegen die Spielbeglaubigung des Bundesliga-Duells beim TSV Hartberg ist abgewiesen worden.
Der Senat 1 der Österreichischen Fußball-Bundesliga bestätigte am Montag das Ergebnis des Meisterschaftsspiels vom 13. Dezember offiziell mit 2:1 und drei Punkten für Hartberg.
Der Senat konnte keinen Regelverstoß des Schiedsrichterteams erkennen. Die umstrittene Einwechslung von Hartberg-Stürmer Lukas Fridrikas sei laut Urteil rechtskonform und im Einklang mit den IFAB-Spielregeln erfolgt. Damit bleibt der sportliche Ausgang der Partie unverändert.
Was war passiert?
Gegenstand des Protests war aus Sicht der WSG Tirol die regelwidrige Spielfortsetzung unmittelbar vor dem Elfmeter, der in weiterer Folge die spielentscheidende Szene und den Sieg für den TSV Hartberg darstellte.
Konkret ging es um die Einwechslung von Lukas Fridrikas in der 66. Spielminute. Aus Sicht der Tiroler sei der Angreifer während des laufenden Spiels und ohne vorherige Spielunterbrechung auf das Feld geschickt worden.
Fridrikas war in der Folge wenige Minuten später an jener Aktion beteiligt, die zum entscheidenden Elfmeter für Hartberg führte. Die WSG argumentierte, dass Einwechslungen laut Regelwerk nur bei Spielunterbrechungen zulässig seien und legte der Liga entsprechendes Videomaterial vor.
Die Szene im VIDEO:
Foto: GEPA
