Argentinien demütigt Brasilien: Alvarez lässt mit Messi-Sager aufhorchen
Als erste südamerikanische Mannschaft hat sich Fußball-Weltmeister Argentinien für die WM-Endrunde 2026 qualifiziert. Die Gauchos demütigten die taumelnde Seleção mit einer 4:1-Machtdemonstration. Nach der Partie ließ Argentinien-Profi Julian Álvarez mit einer Aussage aufhorchen.
Julian Álvarez (4.), Enzo Fernández (12.), Alexis Mac Allister (37.) und Giuliano Simeone (71.) versetzten die 85.000 Fans im ausverkauften Monumental-Stadion von Buenos Aires in kollektiven Freudentaumel. Sowohl Argentiniens Superstar Lionel Messi als auch Brasiliens Neymar fehlten bei dem „historischen Tanzball“, wie das argentinische Sportblatt Olé die Machtdemonstration bezeichnete.
Nach dem Spiel wurde Alvarez zum Fehlen von Superstar Messi befragt. Alvarez antwortete auf die Frage des Reporters: „Mit Messi hätten wir vielleicht noch zwei, drei Tore mehr geschossen.“ Messi fehlte der Albiceleste aufgrund einer Verletzung, die er sich am beim MLS-Spiel von Inter Miami gegen Atalanta United (2:1) zugezogen hat.
Für Brasilien bleibt das WM-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko trotz der fünften Niederlage im 14. Quali-Spiel unverändert in Reichweite. Der fünfmalige WM-Champion liegt in der südamerikanischen Quali-Gruppe mit 21 Punkten auf Rang vier. Brasiliens Medien spekulieren dennoch bereits über eine Ablösung von Nationaltrainer Dorival Júnior nach nur einem Jahr Amtszeit.
(SID/Red.)
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