KASAN,RUSSIA,30.JUN.18 - SOCCER - FIFA World Cup 2018, international match, round of sixteen, France vs Argentina. Image shows the disappointment of Lionel Messi (ARG). Photo: GEPA pictures/ Witters/ Tim Groothuis - ATTENTION - COPYRIGHT FOR AUSTRIAN CLIENTS ONLY

Argentinien-Neustart ohne Messi – Zukunft des Superstars weiterhin offen

via Sky Sport Austria

Los Angeles (APA/dpa) – Argentiniens Fußball-Fans beschäftigt die Team-Zukunft ihres Superstars – und Lionel Messi schweigt einfach. Zehn Wochen nach dem Achtelfinal-Aus bei der WM in Russland hat sich der fünffache Weltfußballer noch nicht über seine Pläne im Trikot der “Albiceleste” geäußert. Klar ist, dass die vier kommenden Tests, die am Freitag gegen Guatemala in Los Angeles beginnen, ohne Messi stattfinden.

Auf dem Trainingsplatz bereiten die Interimscoaches Lionel Scaloni und Pablo Aimar einen Mix aus Unbekannten und hoffnungsvollen Talenten auf die Spiele gegen Guatemala und Kolumbien vor, abseits des Rasens gibt es weiter nur ein Thema: Messi und dessen Zukunft.

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“Wir hoffen, dass Messi in unser Team zurückkehrt, das wäre das Beste für uns”, sagte Mittelfeldspieler Maximiliano Meza über den Superstar des FC Barcelona. “Es ist schon seltsam, zum Nationalteam zu kommen – und Messi ist nicht dabei”, stellte Nicolas Tagliafico fest.

Scaloni, der einen Vertrag bis Dezember hat, wird den Umbruch einleiten. Routiniers wie Javier Mascherano traten zurück, gerade einmal sechs Profis wurden nach der enttäuschenden WM mit dem Achtelfinal-Aus gegen den späteren Weltmeister Frankreich wieder nominiert. Nur zwei der 28 Profis im aktuellen Kader sind über 30 Jahre alt, zwölf Spieler haben noch gar kein Länderspiel absolviert.

Für die Südamerikaner ist es bereits der zweite Neustart ohne Messi. 2016 hatte der Superstar nach einem verlorenen Finale in der Copa America seinen Rücktritt erklärt, kehrte aber schnell wieder zurück. “Das war eine Entscheidung, die ich im Eifer des Gefechts getroffen hatte, aber es war mir unendlich peinlich, meinen Schritt danach zu revidieren”, musste Messi danach einräumen. Davor muss er diesmal keine Angst haben. Eine vorschnelle und unüberlegte Entscheidung ist nach knapp 70 Tagen Bedenkzeit nicht mehr zu erwarten.

Bild: GEPA