Auch Italiens Trainer kritisierten Lohnkürzungspläne

Nach den Fußballprofis hat nun auch Italiens Trainerverband die Absicht der Serie-A-Clubs kritisiert, die Gehälter bei einem Abbruchs der Saison wegen der Coronavirus-Krise um bis zu vier Monatslöhne zu kürzen.

Es sei nicht der richtige Zeitpunkt für „Polemik“, erklärte Renzo Ulivieri am Dienstag im Namen der von ihm geleiteten Trainergewerkschaft. Die Spitzentrainer in Italien hätten laut Ulivieri „von Anfang an ihren Willen gezeigt, einen Beitrag zu leisten“. Die eher bescheidenen Gehälter von Assistenten und weiteren Mitgliedern im Betreuerstab – laut Gewerkschaft teilweise unter dem durchschnittlichen Einkommen – sollten aus „humanitären Gründen“ aber unangetastet blieben.

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Die Vereine der italienischen Eliteliga hatten sich erst am Montag darauf geeinigt, dass die Profis angesichts der Krise auf ein Drittel ihres Einkommens verzichten, falls die Saison abgebrochen werden muss. Der Deal gilt auch für Trainer. Sollte der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden, sollen die Einkommen statt um vier um zwei Monatsgehälter reduziert werden.

(APA)

Artikelbild: IMAGO Pictures