„Besser als gedacht“: Alcaraz im US-Open-Achtelfinale
Carlos Alcaraz hat im Fernduell um den Einzug ins Topstar-Finale mit Alexander Zverev vorgelegt und das Achtelfinale der US Open erreicht.
Der Spanier schlug den Weltranglisten-113. Wu Yibing aus China nach einer letztlich souveränen Vorstellung mit 6:3, 6:4, 6:1. „Das war ein schneller Rhythmus. Ich habe aggressiv und clever gespielt in den wichtigsten Momenten“, sagte Alcaraz, der nun 17 Grand-Slam-Matches in Folge für sich entschieden hat. „Das freut mich. Könnte es besser sein? Ja. Aber trotzdem bin ich zufrieden mit der Leistung.“
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Sieg Nummer 18 folgen zu lassen, dürfte am Sonntag ungleich schwieriger werden: Dann wartet auf den 23-Jährigen ein Duell mit dem US-Amerikaner Tommy Paul. Dieser ist 21. der Welt, der in der dritten Runde den Kasachen Alexander Bublik in fünf Sätzen schlug.
Alcaraz kassiert ungewohnt viele Breaks
Von seiner Topform war Alcaraz gegen den Chinesen teilweise ein gutes Stück entfernt. Schon im ersten Satz gab er einmal seinen Aufschlag ab. Er hat nun bereits mehr Breaks kassiert als bei seinem Titelgewinn im Vorjahr im gesamten Turnierverlauf. Besonders im zweiten Durchgang lief bei Alcaraz nicht viel zusammen. Er schimpfte ungewohnt laut. Alcaraz stellte dann doch auf 2:0 in den Sätzen, weil er in der entscheidenden Phase zur Stelle war.
Nach seiner langwierigen Handgelenksverletzung will Alcaraz weiter Schwung für die großen Partien holen, die sich der Titelverteidiger in der zweiten Woche erhofft. „Ich bin ehrlich gesagt schon besser als gedacht. Das Level ist echt gut und ich versuche, in jedem Match noch ein bisschen besser zu werden“, sagte Alcaraz.
Neben dem Weltranglistendritten schaffte es auch der US-Open-Sieger von 2021 locker ins Achtelfinale. Daniil Medwedew scheint nach einem komplizierten Jahr seine Form wiedergefunden zu haben: Er schlug Arthur Rinderknech aus Frankreich 6:4, 6:4, 6:4.
