Aufstiegstrainer Daxbacher in Innsbruck nicht mehr unumstritten: „Haben uns schon einiges mehr erwartet“

„Natürlich sind wir nicht aufgestiegen, um gleich das Jahr darauf wieder abzusteigen. Insgeheim haben wir uns schon einiges mehr erwartet“, Innsbruck-Trainer Karl Daxbacher spricht über den insgesamt enttäuschenden Saisonstart des Aufsteigers. In Innsbruck ist man nach der Aufstiegsuphorie relativ schnell am „Boden der Realität“ angekommen. In acht Spielen konnte man erst magere sieben „Pünktchen“ sammeln.

Der Druck auf Aufstiegstrainer Karl Daxbacher steigt. Sportdirektor Alfred Hörtnagl ließ nach der 1:3-Niederlage gegen die Admira ein klares Bekenntnis vermissen: „Wir brauchen Punkte und wollen schauen, dass wir auf Spur bleiben. Wir werden hart weiterarbeiten.“

Karl Daxbacher in Innsbruck nicht unumstritten

Für „Sir Karl“ könnte es ein Dejá-Vu geben. Als er in der Saison 2015/16 den SKN St. Pölten in Österreichs höchste Spielklasse führte, musste er in der Saison darauf nach bereits zwölf Spielen (7 Punkte) gehen. Der 65-Jährige kennt das Geschäft und weiß, wie schnell es gehen kann. „Klarerweise ist es so, dass man vom Trainer, der alles richtig macht in kürzester Zeit zum Trainer wird, der alles falsch macht.“