Nach dem Double-Gewinn ist die Wiener Austria der große Gejagte in der am Samstag startenden Frauen-Bundesliga-Saison.

Austria Wien der Gejagte: Frauen-Bundesliga startet am Wochenende

Nach dem Double-Gewinn ist die Wiener Austria der große Gejagte in der am Samstag startenden Frauen-Bundesliga-Saison.

„Wir sind uns der Rolle bewusst und nehmen diese gerne an. Ich denke, dass es wieder extrem spannend wird“, sagte Austrias Abwehrspielerin Katharina Schiechtl. Ihr Team hatte sich den Premierentitel 2025/26 mit einem Tor in letzter Sekunde in einem Krimi gegen Ex-Serienchampion St. Pölten geholt.

St. Pölten will „Teller zurückholen“

Zum Auftakt kommt es am Samstag (14.00 Uhr) gleich zu einer Neuauflage des „Liga-Finales“ in der Wiener Generali Arena. „Wir haben definitiv eine ganz andere Ausgangslage als in den vergangenen Jahren, das ändert aber nichts an der Arbeitsweise. Wir wollen erfolgreich sein, guten Fußball zeigen und unser Ziel ist ganz klar: Wir wollen den Teller zurück nach St. Pölten holen“, erläuterte St. Pöltens Kapitänin Jennifer Klein. Man wisse allerdings, dass die Konkurrenz nicht schlafe und dürfe nicht von einem reinen Zweikampf ausgehen. Vor allem Sturm Graz hat sich verstärkt, u.a. mit der 33-jährigen Stürmerin Lilla Sipos die beste Spielerin der abgelaufenen Saison geholt.

Noch nicht ganz vorne mitspielen wird wohl Aufsteiger Rapid. Die Wienerinnen sollten allerdings den Zuschauerschnitt von rund 300 Fans anwachsen lassen. „Der Name Rapid tut der Liga richtig gut, bringt Aufmerksamkeit für den Frauenfußball“, sagte auch Vienna-Kapitänin Claudia Wasser, die mit den Döblingerinnen nun noch mehr Wiener Derbys hat. Ein „kleines“ gegen Rapid gibt es gleich zum Start am Sonntag (15.00) auf der Hohen Warte.

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