VIENNA,AUSTRIA,26.FEB.16 - BASKETBALL - OEBV, Oesterreichischer Basketball Verband, press conference, presentation of the new coaching staff. Image shows head coach Kestutis Kemzura (OEBV). Photo: GEPA pictures/ Martin Hoermandinger

Basketball: Kemzura bleibt ÖBV-Teamchef

via Sky Sport Austria
Wien (APA) – Der Österreichische Basketball-Verband (ÖBV) setzt weiter auf Kestutis Kemzura als Herren-Teamchef. Der Litauer verlängert seinen Vertrag ebenso wie der restliche Betreuerstab. Auch Sportdirektor Michael Schrittwieser bleibt dem Verband erhalten, gab dieser am Montag bekannt. Kemzura führt das Team damit im Sommer auch in die WM-Vorqualifikation.

“Ich bedanke mich beim ÖBV für das Vertrauen und bin sehr glücklich, weiterhin mit diesem Team arbeiten zu können”, wurde Kemzura in einer Aussendung zitiert. “Mein Ziel ist es, den im vergangenen Jahr eingeschlagenen positiven Weg konsequent fortzusetzen und das Team auf ein höheres Level zu bringen. Ich bin überzeugt, dass wir 2017 noch stärker sein werden.”

Kemzura hatte das ÖBV-Team im Vorjahr übernommen. Das hochgesteckte Ziel EM-Teilnahme wurde im Sommer zwar verpasst, mit der Arbeit des 46-Jährigen war man aber auch beim Verband zufrieden. “Die Vertragsverlängerung zeigt den kontinuierlichen Weg, den wir mit der Nationalmannschaft gehen möchten”, erklärte ÖBV-Präsident Hubert Schreiner.

Die Vorqualifikation für die WM 2019 steigt im August, die Gegner sind Albanien und die Niederlande. Die beiden Gruppenbesten erreichen die nächste Phase, in der dann auch die Top-Nationen einsteigen. Mit der Vorbereitung will Kemzura Ende Juni beginnen. Bei einem dreitägigen Camp in Kapfenberg sollen potenzielle Kaderspieler getestet werden, ehe es ab 30. Juni mit dem offiziellen Kader losgeht.

Auch mit NBA-Export Jakob Pöltl gab es bereits Kontakt. Der 21-Jährige von den Toronto Raptors möchte gerne wieder für Österreich spielen, benötigt dafür aber die Erlaubnis seines Arbeitgebers. “Es liegt im Moment nicht wirklich in meiner Hand”, sagte Pöltl vergangene Woche im Gespräch mit der APA – Austria Presse Agentur.

Beitragsbild: GEPA