Baumgartlinger versteht Neustart-Kritik: „Frage muss man sich gefallen lassen“
Österreichs Fußball-Teamkapitän Julian Baumgartlinger hat einen differenzierten Blick auf die Kritik an seiner Branche. „Ich kann jedes Elternpaar verstehen, das sagt: Warum darf mein Kind nicht in die Schule oder die Kita, aber die Bundesliga darf spielen? Die Frage muss man sich dann auch gefallen lassen“, sagte der 32-Jährige dem Fachmagazin „kicker“.
„Aber, sie muss nicht nur dem Fußball gestellt werden, sondern in erster Linie der Politik“, ergänzte Baumgartlinger. Die Debatte um den Fußball in Zeiten der Coronakrise sei nicht immer ganz fair. „Der Fußball hat eine Strahlkraft, fasziniert, aber polarisiert auch. Da sind Diskussionen normal. Doch er hat eine faire Chance verdient.“
Baumgartlinger verschwieg Rippenbruch
Weniger offen redete Baumgartlinger über einen Rippenbruch den er sich Anfang Februar im Spiel gegen TSG Hoffenheim neben einer Knieverletzung zuzog. „Wenn alle gewusst hätten, dass ich nach drei Wochen mit einem Rippenbruch wieder spiele, wäre das Risiko hoch gewesen, dass der erste Zweikampf in die Rippen geht. Dafür, dass diese Verletzung ausheilen konnte, war diese Phase für mich definitiv förderlich“, erklärt der Salzburger die Gründe. Mittlerweile könne Baumgartlinger aber wieder uneingeschränkt Gas geben.
(APA/dpa/red.)
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