Baumgartner: „Wer mich kennt weiß, dass ich akribisch arbeite und ruhig bleibe“

via Sky Sport Austria

Der SV Mattersburg wollte nach der letztwöchigen 2:4-Niederlage beim TSV Hartberg einiges wieder gutmachen. Die guten Vorsätze hat man gegen den Wolfsberger allerdings nur in der ersten halben Stunde gesehen. Danach zerbrach der SVM in seine Einzelteile und musste sich den Kärtnern zu Hause mit 0:6 geschlagen geben!

Trainer Gerald Baumgartner zur Blamage:

“Wir haben nicht gedacht, dass wir heute 0:6 zuhause gegen den WAC verlieren werden. Wir haben versucht die Mannschaft nach der Niederlage in Hartberg aufzurichten. Wir waren 30 Minuten sehr gut im Spiel, mit dem ersten Torschuss aus dem Nichts 0:1 hinten und dann hätte es für uns Elfmeter geben müssen und die Kvasina Chance haben wir nicht genutzt. Wir hatten sicher noch drei, vier hundertprozentige Chancen, es ist uns nicht gelungen. Dann hat es der WAC gut gemacht. Das rechtfertigt die Defensivleistung nicht, wir stehen zu weit weg vom Mann im 16er und sind nicht aggressiv genug, vom Kopf her schwerfällig.”

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Die Entlassung von seinem Co-Trainer, Renato Gligoroski, will er nicht als Grund zählen lassen:

“Ich glaube nicht, dass ein Abwehrspieler weniger aggressiv ist, weil ein Assistenztrainer nicht mehr dabei ist. Wir sind alle Profis und müssen mit diversen Situationen umgehen. In schwierigen Situationen muss man zusammenhalten, das haben wir der Mannschaft während der Woche versucht beizubringen. Entscheidend ist, wie kommt man aus dieser Situation raus, wer mich kennt weiß, dass ich akribisch arbeite und ruhig bleibe.“

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Sky-Experte Alfred Tatar findet deutliche Worte für die Situation bei seinem Ex-Club:

„Ein 0:6 darf Mattersburg zuhause gegen den WAC nicht passieren. Gligoroski ist unter Anführungszeichen nur Co-Trainer, aber natürlich, wenn es im Klub zwischen maßgeblich Verantwortlichen – Sportdirektor Lederer und Trainer Baumgartner – keine Kommunikationsbasis gibt, dann kann der Präsident auch nicht zuschauen. Die Mannschaft zeigt ein Gesicht, das das Spiegelbild dieser Zustände ist.”