Bayern-Boss Hainer verteidigt Alaba-Abgang

via Sky Sport Austria

Herbert Hainer war zu Gast bei Sky90. Der Präsident des FC Bayern München sprach über die Vertragsverhandlungen mit David Alaba. Dabei bestätigte er, dass Hansi Flick und auch die weiteren Verantwortlichen den Österreicher halten wollten. Warum es nicht funktioniert hat? “Wir waren nicht bereit, seine Forderungen zu erfüllen, da wir auch eine wirtschaftliche Verantwortung haben – gerade in diesen Zeiten”, erklärt Hainer.

Indes habe man diese Entscheidung intern geklärt. Dennoch sei es klar, dass es Spannungen gebe zwischen Trainer und Verein. Der Coach wolle die bestmögliche Mannschaft auf den Rasen stellen und fordert daher gewisse Spieler. Der Präsident mahnt aber, dass der Verein mittel- und langfristig denken muss. Demnach waren die Forderungen von Alaba für die Bayern zu hoch.

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Alaba verlässt den Rekordmeister also, aber wie sieht es mit einem potenziellen Neuzugang aus? Aller Anschein nach denkt Erling Haaland stark über einen Abgang von Borussia Dortmund nach. Für Hainer kommt eine Verpflichtung des jungen Norwegers jedoch nicht in Frage.

Zwar sei Haaland ein “klasse Fußballer, aber wir haben den Weltfußballer auf der Position”, sagt Hainer. Haaland und Lewandowski gemeinsam beim FCB kann er sich also nicht vorstellen. Den Verkauf des polnischen Nationalspieler schließt der Präsident aus: “Bei Robert Lewandowski denken wir überhaupt nicht nach. Das ist unser Juwel, der beste Stürmer Europas.”

Bild: Imago