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Bayern mit “Vorfreude und einem Plan” gegen Messi: Triple-Mission geht in die heiße Phase

via Sky Sport Austria

Endphase der Mission Triple: Am Freitag will Bayern München im Viertelfinale der Champions League gegen den FC Barcelona den ersten von drei Schritten zum großen Ziel gehen und damit dem Plan von Trainer Hansi Flick folgen.

Hansi Flick war einen Tag vor dem Start der “Mission Triple” tief entspannt. Im kurzärmeligen Poloshirt lächelte Bayern Münchens Trainer alle Fragen nach Lionel Messi und den anderen Stars des FC Barcelona routiniert weg, das Wissen um die eigene Siegesserie ließ Flick lässig auf seinem Stuhl ruhen. “Wir haben einen Plan. Und wir hoffen natürlich, dass der morgen auch funktioniert”, sagte der 55-Jährige.

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Denn eines ist vor dem Viertelfinale gegen Barcelona (21.00 Uhr/Sky) klar: Der deutsche Rekordmeister ist gekommen, um zu bleiben. Aus ihrem Hauptquartier etwa 25 Kilometer vom Estadio da Luz entfernt, wollen die Münchner erst am 24. August auschecken – am Tag nach dem Endspiel der Champions League.

Das sieht auch Thomas Müller so. Die Stimmung im Team sei “unserer Siegesserie entsprechend exzellent”, sagte der Torjäger am Donnerstag gut gelaunt und kündigte Messi und Co. einen Fight an: “Wir wollen ihnen das Ballbesitzspiel so ungemütlich wie möglich machen”, sagte Müller. Sein Credo: “Es ist alles möglich. Wir wissen alle, dass auf der anderen Seite mit dem FC Barcelona keine Laufkundschaft steht.”

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Zum zweiten Triple der Vereinsgeschichte nach 2013 benötigt der FC Bayern drei Siege aus drei K.o.-Spielen, aber: “Die One-Leg-Spiele sind nicht so einfach. Du musst auf den Punkt fit sein”, warnte Flick, der in den vergangenen drei Tagen im Trainingslager in Lagos an der Algarve allerdings noch einmal gezielt und im Geheimen am Feinschliff und einer Viertelfinal-Taktik gegen den sechsmaligen Weltfußballer Messi und ein zuletzt eher mäßig konstantes Barca gearbeitet hat.

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Tatsächlich läuft für den FC Bayern bislang alles nach Plan. Nach einem Plan, den der Trainer seiner Mannschaft bereits im Januar im Trainingslager in Katar per Powerpoint an die Wand warf – und mit dem Flick das Triple als Ziel markierte. Ihm sei trotz der etwas missratenen Hinrunde “bewusst” gewesen, sagte er nun Sport Bild, “dass für dieses Team drei Titel drin sind”, eben deswegen habe er seine Präsentation “als Anreiz präsentiert”. Das Vorhaben zeigt Wirkung.

Meisterschale und DFB-Pokal stehen schon im Vereinsmuseum, der sechste Henkelpott nach 1972, 1973, 1974, 2001 und 2013 soll folgen. “Natürlich hat unsere Mannschaft diesen Titel im Kreuz”, hat Vereinspräsident Herbert Hainer betont. Klubchef Karl-Heinz Rummenigge sagte den Spielern: “Alle, die 2013 schon dabei waren, wissen, dass es ein langer und schwieriger Weg ist. Aber wenn ich euch in den letzten Wochen und Monaten so beobachtet habe, ist es ein Weg, der möglich ist.”

Müller: So kann man Messi stoppen

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Achten wollen, achten müssen die Münchner wenig überraschend vor allem auf Lionel Messi. “Ich habe einen Riesenrespekt vor ihm. Er hat etwas, was kaum ein anderer hat: Er kann Spiele im Alleingang entscheiden”, sagte Rummenigge. Der 33 Jahre alte Torjäger und Vorbereiter sei deshalb aufmerksam zu beobachten, man müsse ihm “aggressiv und taktisch klug die Freude am Spiel nehmen. Dann haben wir gute Voraussetzungen”. Zuletzt war der Argentinier eine Art Lebensversicherung für Barcelona.

Auch der FC Bayern hat allerdings einen Sieggaranten: Robert Lewandowski glänzte in der abgelaufenen Saison mit 53 Treffern in 44 Pflichtspielen – davon 13 in acht Spielen der Champions League. Der Pole sei “in der Form seines Lebens, besser geht es nicht”, sagte Rummenigge. Assistiert wird Lewandowski von einem von Flick wiederbelebten Thomas Müller, der auf dem Weg zum Double als Torschütze, herausragender Vorlagengeber und engagierter Dirigent seiner Mitspieler glänzte. Kein Wunder, dass die Münchner von sich überzeugt sind.

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Die voraussichtlichen Aufstellungen:

München: Neuer – Kimmich, Boateng, Alaba, Davies – Thiago, Goretzka – Gnabry, Müller, Coman – Lewandowski. – Trainer: Flick.

Barcelona: ter Stegen – Semedo, Pique, Lenglet, Alba – Sergi Roberto, Busquets, de Jong – Messi, Suarez, Griezmann. – Trainer: Setien.

Schiedsrichter: Damir Skomina (Slowenien)

(SID)

Bild: Getty