Bayern startet mit Torfestival und enteilt der Konkurrenz

Der FC Bayern hat auch über die Weihnachtspause nichts von seiner Dominanz eingebüßt. Das 8:1 (2:1) gegen den Lieblingsgegner VfL Wolfsburg im 50. Fußball-Bundesligaspiel unter Trainer Vincent Kompany am Sonntag war eine erneute Machtdemonstration des souveränen Spitzenreiters. Knapp vor Saisonhalbzeit haben Konrad Laimer und Co. schon elf Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten Borussia Dortmund – von Bayern-Jägern kann aktuell keine Rede mehr sein.

„Das schmeckt gut, muss ich sagen. Das haben wir uns auch vorgenommen, uns hier zu Hause an so einem kalten Jännertag so ein bisschen in die Herzen wieder reinzuspielen. Das hat gut geklappt“, sagte Bayerns Torhüter Manuel Neuer bei DAZN. Das Kompany-Ensemble ist in der Liga noch ungeschlagen, hat 44 von möglichen 48 Punkten eingefahren und ist sogar auf dem besten Weg, den Rekord der Blitzmeisterschaft aus der Saison 2013/14 zu knacken. Damals stand der FC Bayern am 25. März und nach dem 27. Spieltag als deutscher Meister fest.

Torrekord im Blick

Angesichts von 63 Toren in 16 Spielen, also fast vier Treffer pro Spiel, spricht viel dafür, dass es am Ende der Saison einen Tor-Rekord geben könnte. 1971/72 (101 Tore) und 2019/20 (100 Tore) trafen die Münchner jeweils dreistellig. „Es sind diese Momente, in denen es 5:1, 6:1 oder 7:1 steht und wir trotzdem weitermachen, weiter pressen und versuchen, noch mehr Tore zu schießen. Das mag ich sehr“, schwärmte Kompany vom Torhunger seiner Mannschaft.

Harry Kane führt die Schützenliste der Liga mit 20 Treffern überlegen an, Michael Olise und Luis Díaz belegen mit jeweils neun Treffern den geteilten zweiten Platz. Der Franzose Olise und der Kolumbianer Diaz verzaubern als Flügelzange wie einst Arjen Robben und Franck Ribéry mit ihrer Technik, ihren Tricks und ihrem Tordrang. Noch fehlen dem Duo aber die großen Erfolge.

Dortmund ist am Dienstag mit Marcel Sabitzer im Heimspiel gegen Werder Bremen (Marco Friedl, Romano Schmid, Marco Grüll, Maximilian Wöber) gefordert, den Spitzenreiter nicht noch weiter enteilen zu lassen. Die Bayern schließen ihre Hinrunde am Mittwoch mit dem Gastspiel beim 1. FC Köln (Florian Kainz) ab.

(APA)

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Beitragsbild: Imago