Bei Guirassy-Abgang: Wechselt ein ehemaliger Austrianer zum BVB?
Er kennt ihn, er schätzt ihn. Der am Mittwoch startende neue BVB-Sportdirektor Ole Book hatte Fisnik Asllani einst bei der SV Elversberg großgemacht. Könnte der Stürmer der TSG Hoffenheim im Sommer nach Dortmund folgen?
Zumindest erscheint eine Verpflichtung des 23-Jährigen mit dem Amtsantritt Books realistischer als zuvor. Bei einem Abgang von Stürmer-Star Serhou Guirassy könnte Asllani ein adäquater Ersatz sein.
Wie Sky Sport bereits im Transfer Update berichtete, besitzen beide Angreifer eine Ausstiegsklausel.
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Bei Asllani, der in Hoffenheim noch einen Vertrag bis 2029 besitzt, liegt die Höhe der festgeschriebenen Ablösesumme zwischen 25 und 29 Millionen Euro – je nach Abnehmer. Auch der FC Bayern München beschäftigte sich konkret mit dem kosovarischen Nationalspieler.
Guirassy hingegen, der jüngst zum Verkaufskandidaten deklariert wurde, könnte den BVB im anstehenden Sommer für rund 50 Millionen Euro verlassen – allerdings nur gültig für bestimmte europäische Topklubs. Für den Torjäger besteht kein Druck, die Guirassy-Seite lässt sich Zeit und hört sich aktuell alle Optionen an. Eine Entscheidung ist erst am Saisonende zu erwarten.
Auch ein Wechsel nach Saudi-Arabien ist weiterhin ein Thema, allerdings kein bevorzugtes Ziel des Stürmers. Guirassy gilt weiterhin als ambitioniert und erfolgshungrig, weshalb ein Verbleib in Europa als wahrscheinlicher gilt.
Book-Faktor im möglichen Asllani-Deal?
Sollte der 30-jährige Guineer tatsächlich Dortmund verlassen, könnte eventuell Asllani zum Guirassy-Nachfolger werden. Neu-Sportdirektor Book wäre nicht alleine der Grund, aber die gemeinsame Elversberger Vergangenheit würde einen großen Faktor darstellen.
Asllani startet in dieser Bundesliga-Saison richtig durch. In 26 Spielen kommt der 1,91 Meter große Stürmer auf bislang acht Tore und sieben Vorlagen
In der Spielzeit 2023/24 kickte der gebürtige Berliner für die Wiener Austria in Österreich. In 21 Pflichtspielen traf der Stürmer fünfmal für die Veilchen.
(Florian Plettenberg, Patrick Berger und Luca Sixtus – skysport.de)
Bild: Imago
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